Korbach (ots) – Bei einer durch die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg geplanten Kontrollaktion am vergangenen Samstag, wurden 45 Autos kontrolliert, die mit der sogenannten „Poser und Tuner“ Szene in Verbindung gebracht werden können.

Die Kontrollmaßnahmen auf dem Parkplatz „Wehrweide“ in Frankenberg und auf den Parkplätzen an der Ederseerandstraße wurden durch Polizeibeamte der Bereitschaftspolizei und einer fachkundigen Kontrolleinheit der EG Tuner des Polizeipräsidiums Kassel unterstützt.

Insgesamt kontrollierten die Beamten 45 Fahrzeuge und 60 Personen. Sieben Autos mussten auf Grund technischer Veränderungen stillgelegt werden, weil die Betriebserlaubnis erloschen war. Die Kennzeichen wurden abmontiert und sichergestellt. Die Autos durften somit nicht mehr gefahren werden. Häufigster Grund für die Stilllegungen waren Unstimmigkeiten bei den Rad-Reifen-Kombinationen.

Fahrzeuge, deren Betriebserlaubnis erloschen ist, müssen in einen technisch einwandfreien Zustand versetzt werden. Nach Vorführung bei einer TÜV Prüfstelle muss die zuständige Zulassungsstelle die Betriebserlaubnis wiederaufleben lassen. Erst dann dürfen diese Autos wieder am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.

Neben einem Bußgeld müssen die Betroffenen Kosten für eine mögliche Abschleppung, für die Reparatur und für Prüfberichte und Eintragung bezahlen.

Außer den technischen Mängeln an den Fahrzeugen stellten die Polizeibeamten weiterhin zwei männliche Personen fest, die mit ihren Autos gefahren sind, obwohl sie unter dem Einfluss berauschender Mittel standen. Bei den Durchsuchungen der Autos konnte außerdem Marihuana entdeckt werden.

Beide Beschuldigte haben sich nun wegen einer Verkehrsstraftat und wegen dem illegalen Besitz von Betäubungsmitteln zu verantworten.

Die Polizei wird weiterhin regelmäßig gezielte Kontrollmaßnahmen durchführen, um den Gefahren, die durch „Poser“ und „Tuner“ im Straßenverkehr verursacht werden, entgegenzuwirken, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.

Manuel Luxenburger

Polizeioberkommissar

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