Korbach (ots) – Bei der Durchführung eines durch das Amtsgericht Marburg erlassenen Beschlusses zur Wohnungsdurchsuchung bei einem männlichen Tatverdächtigen nach Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, fanden Beamte und Beamtinnen der Kriminalpolizei Korbach und der Polizeistation Frankenberg Drogen, Konsumutensilien und Hinweise auf Drogenverkäufe.

Der 54-jährige Frankenberger steht im Verdacht, Betäubungsmittel zu konsumieren und zu verkaufen.

Obendrein versuchte der Tatverdächtige im Laufe der Ermittlungen auf eine „Kundin“ einzuwirken, um eine mögliche Aussage dieser Person zu verhindern. Die 28-jährige Käuferin erstattete Anzeige wegen Bedrohung, muss sich aber ebenfalls wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Die Einflussnahme auf die Käuferin und der Umstand, dass der Tatverdächtige zum wiederholten Male gegen das Gesetz verstoßen hat, nahm das Amtsgericht Marburg zum Anlass, einen Untersuchungshaftbefehl wegen Verdunkelungsgefahr und Wiederholungsgefahr anzuordnen.

Der Haftbefehl wurde im Anschluss der Wohnungsdurchsuchung vollstreckt. Der Tatverdächtigte wartet nun auf seinen Prozess wegen Bedrohung und mehrerer Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Manuel Luxenburger

Polizeioberkommissar

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