Köln (ots) – Jetzt wird es spannend und aufregend für 306 angehende Polizistinnen und Polizisten: Am Dienstag (13. Juli) begann der praktische Teil ihrer Ausbildung. Einsätze, Streifenfahrten, Schichtdienst – bis Ende August werden die jungen Männer und Frauen erste Erfahrungen „auf der Straße“ machen.

Zum ersten Mal ziehen sie dafür die Uniform in der Öffentlichkeit an. Verkehrskontrollen, Unfallaufnahmen oder Familienstreitigkeiten – alles was bislang in der Theorie vermittelt wurde, soll jetzt praktisch umgesetzt werden. Die Berufsanfänger werden von erfahrenen Streifenbeamtinnen und -beamten begleitet, die dem Nachwuchs mit Rat und Tat zur Seite stehen. Weil Sicherheit vorgeht, verstärken die Neulinge jeweils ein Zweierteam und fahren als „dritte Frau bzw. dritter Mann“ mit.

Zu den Aufgaben der Kommissaranwärterinnen und -anwärter (KA) – so die offizielle Berufsbezeichnung – gehört auch das Schreiben von Anzeigen und Berichten. Rein rechtlich dürfen sie auch Festnahmen durchführen oder Platzverweise erteilen. Das intensive Training mit der Dienstwaffe haben alle bereits absolviert und in der Folge einen sogenannten Befähigungsnachweis erlangt. Deshalb gehen die „KA“ natürlich mit Waffe auf ihre ersten Streifenfahrten. Eingesetzt wird der Einstellungsjahrgang 2020 in allen Kölner und Leverkusener Wachen sowie in den Autobahnpolizeiwachen des Kölner Bezirks. Miriam Brauns als allgemeine Vertreterin von Polizeipräsident Uwe Jacob wünscht den Berufsanfängern alles Gute für ihren Praxiseinsatz: „Eine gute Ausbildung unserer Polizistinnen und Polizisten ist eine Investition in Sicherheit. Nur so können wir echte Profis auf die Straße bringen, die sich um die Menschen in der Stadtregion kümmern.“
Am 1. September geht es für alle Praktikanten zurück an die Hochschule für Polizei und Verwaltung. Denn eine gesunde Mischung aus Theorie und Praxis ist Bestandteil der insgesamt dreijährigen Ausbildung.

Informationen zum Polizeiberuf gibt es auf der Internetseite genau-mein-fall.de (lm/rr)

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