Köln (ots) –

Pressemeldung der Polizei Rhein-Sieg:

Das Polizeipräsidium Köln mit der Autobahnpolizeiwache Sankt Augustin und die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis haben von Donnerstag (09.12.2021) bis Samstag (11.12.2021) jeweils in den Abendstunden großangelegte gemeinsame Verkehrskontrollen durchgeführt. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit hat das Behördennetzwerk einen abgestimmten Einsatzplan entwickelt. Während die Einsatzkräfte der Autobahn die Autobahnen rund um Siegburg im Visier hatten, richteten Kontrollbeamtinnen und -beamte der Kreispolizeibehörde Siegburg ihre Kontrollstellen auf den innerstädtischen Ausfallstraßen ein. Neben uniformierten Polizistinnen und Polizisten waren auch zivile Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs, um auffällige Verkehrsteilnehmer anzuhalten und zu kontrollieren.

Insgesamt wurden knapp 1.000 Autofahrerin und Autofahrer kontrolliert. Ein besonderes Augenmerk lag bei den Kontrollen auf einer der häufigsten Unfallursachen, dem Alkohol- oder Drogengenuss am Steuer. 16 Fahrerinnen und Fahrer zeigten Anzeichen für einen Konsum und wurden an den Kontrollstellen positiv auf Alkohol oder Drogen getestet. Zum Beispiel geriet ein 45-jähriger Sankt Augustiner mit rund 2 Promille in eine Kontrollstelle in Troisdorf-Spich. Allen wurde auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. In drei Fällen wurde der Führerschein sichergestellt. In fünf Fällen wurde bei der Durchsuchung der Fahrzeuge der Drogensünder noch Drogen gefunden und sichergestellt. Gegen sie wurden zusätzliche Strafverfahren eingeleitet.

Mehrere Verkehrsteilnehmer waren während der Kontrollen der Polizei ohne Führerschein ins Netz gegangen. Insgesamt 10 Personen am Steuer von Kraftfahrzeugen waren nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen sie wurden Strafverfahren eingeleitet und die Fahrt fand an den Kontrollstellen ihr Ende.

Darüber hinaus stellten die Kontrollkräfte noch 78 Verkehrsordnungswidrigkeiten zum Beispiel wegen Handy- und Gurtverstößen fest. Spezialisten der Autobahnpolizei ahndeten zudem Verstöße von Lkw-Fahrern gegen das Fahrpersonalrecht oder gegen die Ladungssicherheit und brachten sie zur Anzeige. Ein kontrollierter Sprinterfahrer wurde sogar mit Haftbefehl wegen Urkundenfälschung gesucht.

Die Einsatzleiter der Polizei Köln und der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis waren mit der gemeinsamen Aktion zufrieden. Neben dem messbaren Ergebnis ist die Wahrnehmung des Einsatzes und dessen Wirkung von entscheidender Bedeutung. „Mit uns ist zu rechnen!“ – diese Botschaft hat viele Menschen erreicht. Weitere Kontrollen werden folgen. (Bi)

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