Köln (ots) – Seit Anfang August hat die Polizei Köln bereits 15 Anzeigen wegen des Verdachts des Betruges mit gefälschten Inkassoaufträgen aufgenommen. Unter dem Deckmantel gefälschter Aufträge nicht existenter Firmen, so zum Beispiel der „Köln Euro Inkasso AG“ und der „EU Forderungs AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro“ werden den Empfängern der Briefpost offene Forderungen aus einem kostenpflichtigen Dienstleistungsvertrag mit „Eurowin-24, Eurojackpot-6/49“ oder „Deutsche Gewinner Zentrale Lotto 6-49“ suggeriert. Der Betrag für die Dienstleistung sei noch nicht beglichen worden. Für den Fall, dass die Empfänger der Post dieser „letzten außergerichtlichen Zahlungsaufforderung“ nicht zahlen, werden weitere Zwangsmaßnahmen und Kosten angedroht.

Anhaltspunkte für den Betrug ergeben sich aus den vielen Rechtschreibfehlern in den Briefen sowie den Empfängerkonten im Ausland, hier in Griechenland, erkennbar an der IBAN Kennung, die mit „GR“ statt „DE“ für Deutschland beginnt.

Die Polizei rät:

   - Lassen Sie sich nicht einschüchtern 
   - Erkundigen Sie sich bei der Verbraucherzentrale, ob Betrugsfälle
     im Zusammenhang mit der Firma bekannt sind. 
   - Recherchieren Sie zu den jeweiligen Absenderfirmen und 
     Kontoverbindungen im Internet. Geben Sie diese in die 
     Suchmaschine (Google oder andere) ein und schauen sie, ob es 
     dazu schon Informationen / Warnungen gibt. 
   - Gehen Sie nicht ungeprüft auf die Forderung ein und bezahlen Sie
     nicht. 
   - Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei. 

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/schwarzliste-inkasso oder beim Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter der Telefonnummer 0221 229-8655. Die Präventionsspezialisten sind auch per E-Mail an Kriminalpraevention.koeln@polizei.nrw.de erreichbar. (de)

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