Köln (ots) – Mit Hilfe der polizeilichen Videobeobachtung auf den Ringen hat die Polizei am Samstag (21. August) um ein Uhr zwei Heranwachsende (18, 19) gestellt, die am späten Freitagabend im Kölner Kaiser-Wilhelm-Park am Raub einer jüdischen Kippa beteiligt gewesen sein sollen. Wegen eines anzunehmenden antisemitischen Hintergrunds der Tat hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Rettungskräfte brachten das schwerverletzte Raubopfer (18), unter anderem mit dem Bruch eines Jochbeins, in eine Klinik.

Der Tat war nach ersten Ermittlungen eine antisemitische Beleidigung gegen den jungen Kölner vorausgegangen. Gegen 23.30 Uhr soll der 18-Jährige dann aus der Gruppe heraus geschlagen und getreten worden sein. Einer aus der Gruppe habe dem Heranwachsenden zudem seine Kippa vom Kopf geraubt. Anderthalb Stunden nach dem Überfall erkannten Beamte der Leitstelle anhand der Aufzeichnungen zwei der mutmaßlichen Tatbeteiligten wieder und lotsten Streifenteams zu ihrem Standort auf die Ringe. Dort nahmen die Polizisten die jungen Männer fest. (ph/de)

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