Köln (ots) – Nachtrag zur den Pressemitteilungen vom 15., 16., 17. und 18. Juli

Intensive Suche nach Vermissten:

Bei der intensiven Suche nach Vermissten haben Einsatzkräfte der Polizei, Rettungs- und Hilfsdienste und der Bundeswehr zwischen Sonntagnachmittag (18. Juli) und Montagvormittag (19. Juli) keine weiteren Toten im Katastrophengebiet gefunden. Damit wurden der Polizei Köln (Stand 15 Uhr), neben den zwei in Köln gefundenen Toten, aus dem Kreis Euskirchen 26 und aus dem Bereich des Rhein-Sieg-Kreises neun Tote gemeldet. Aussagen zur Identität, Alter, Auffindeort und Todesumständen wird die Polizei zum Schutz der Angehörigen weiterhin nicht veröffentlichen.

Auch heute setzen die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, THW und Hilfsorganisationen im Rhein-Sieg-Kreis und im Kreis Euskirchen die durch die Verwüstungen stark erschwerte Suche nach den Vermissten fort. Hierfür begehen Polizeikräfte gemeinsam mit dem Rettungsdienst und Statikern nicht einsturzgefährdete Gebäude und suchen nach Opfern.

Vielzahl der Vermisstenmeldungen geklärt:

Mehr als 700 als vermisst gemeldete Menschen haben die Ermittler mittlerweile telefonisch erreicht. Aktuell sind weiterhin etwa 130 Personen aus dem Raum Bonn/Rhein-Sieg-Kreis (88) und dem Kreis Euskirchen (39) als vermisst erfasst.

Einsatz gegen Plünderer:

Zwischen Sonntag und Montag erreichten die Leitstellen der Polizeien in Bonn, in Euskirchen und im Rhein-Sieg-Kreis mehrere Notrufe, in denen die Anrufer Angaben zu Plünderungen machten. In Weilerswist und in Stotzheim nahmen Polizisten insgesamt sieben Männer fest. In keinem der Fälle konnte sich der Verdacht gegen die Verdächtigen erhärten, sodass sie wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen wurden.

Auch heute sind wieder über 500 Polizisten im Einsatz, um das Hab und Gut der von der Naturkatastrophe getroffenen Menschen im Katastrophengebiet zu schützen.

Verkehrsmaßnahmen:

Im Rhein-Sieg-Kreis sowie im Kreis Euskirchen sind diverse Verkehrssperren der Polizei in Absprache mit den jeweiligen Krisenstäben im Bereich der Steinbachtalsperre wieder aufgehoben worden. (mw/rr)

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