Brunsbüttel (ots) –

Am Mittwoch haben Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel ein im Ölhafen Brunsbüttel liegendes Tankschiff einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten sie einen Verstoß gegen die See-Umweltverhaltensverordnung fest und zogen von den Verantwortlichen eine Sicherheitsleistung ein.

Gegen 10.00 Uhr überprüften die Beamten das zum Laden von Gasöl im Ölhafen liegende dänische Schiff „Bro Nordby“ unter anderem hinsichtlich der Einhaltung des Ballastwasser-Übereinkommens. Dabei stellten sie fest, dass zeitgleich während der Ladungsübernahme des Gasöls in Brunsbüttel nicht ausgetauschtes Ballastwasser aus Antwerpen ohne hafenbehördliche Genehmigung, also rechtswidrig, in das Hafenbecken eingeleitet wurde. Das weitere Einleiten des an Bord befindlichen Ballastwassers untersagten sie bis zur Vorlage der erforderlichen Ausnahmegenehmigung.

Die Einsatzkräfte leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den dänischen Kapitän und seinen Ersten Offizier ein, der LKN.SH legte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.200 Euro fest.

Im Laufe des Nachmittages konnte die hafenbehördliche Genehmigung für die „Bro Nordby“ beschafft und die Ballastwasseroperation fortgesetzt werden.

Merle Neufeld

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