Brunsbüttel (ots) –

Am Montag haben Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel im Elbehafen ein Massengutschiff kontrolliert und dabei einige Verstöße festgestellt. Der Kapitän und sein Leitender Ingenieur mussten daraufhin Sicherheitsleistungen hinterlegen.

Die Einsatzkräfte überprüften die „Sealion“, Heimathafen Majuro / Marschall Islands, hinsichtlich der Einhaltung der internationalen Vorschriften des MARPOL-Übereinkommens. Dabei stellten sie fest, dass die an Bord befindliche Abwasseraufbereitungsanlage zeitweilig keine Desinfektion durchführte und dadurch ungereinigtes Abwasser, etwa 3.000 Liter, in die See gelangte.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erhielt telefonisch von dem Sachverhalt Kenntnis und ordnete die Einbehaltung von jeweils 1053,50 Euro von dem Kapitän und von seinem Leitenden Ingenieur an. Zudem wird eine Anzeige in dieser Sache gefertigt.

Merle Neufeld

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