Kreis Höxter (ots) –

Die Gefahr von Wildunfällen ist zu dieser Jahreszeit besonders hoch. Das zeigt eine kleine Unfallbilanz der Polizei im Kreis Höxter: Neun Wildunfälle wurden in nur einer Nacht gemeldet.

Die Gefahr, dass Rehe, Wildschweine, aber auch kleinere Wildtiere wie Dachs oder Fuchs unvermutet auf Fahrbahnen laufen, ist im Kreisgebiet relativ gleichmäßig verteilt. Das wird aus den verschiedenen Unfallmeldungen deutlich, die in dem Zeitraum zwischen dem 21. September ab 18 Uhr bis 22. September um 8 Uhr eingegangen waren. Personen wurden bei den Unfällen nicht verletzt, an mehreren Fahrzeugen entstand allerdings Sachschaden.

Die Reihe der Wildunfälle begann am Dienstag um 18 Uhr, als auf der L755 bei Marienmünster-Vörden ein Waschbär überfahren wurde. Um 21.10 Uhr konnte auf der B64 in Höhe Brakel-Istrup ein Autofahrer einem Fuchs nicht mehr ausweichen.

Eine Kollision mit einem Reh ereignete um 21.45 Uhr auf der K30 bei Borgentreich-Manrode. Ebenfalls gegen ein Reh war ein Autofahrer um 23.15 Uhr auf der B64 bei Bad Driburg geprallt. Nach der Kollision im Bereich Josefsmühle war sein Auto nicht mehr fahrbereit.

Um 1.05 Uhr ging es weiter auf der K61, als bei Marienmünster-Altenbergen ein Dachs überfahren wurde. Um 1.30 Uhr wurde auf der K 40 zwischen Hampenhausen und Rheder ein Wildunfall mit einem Reh gemeldet.

Um 6.50 Uhr gab es einen weiteren Wildunfall mit einem Reh auf der K59 bei Marienmünster-Hohehaus. Ebenfalls ein Reh wurde gegen 7.00 Uhr auf der K19 bei Willebadessen-Helmern angefahren.

Und um 7.50 Uhr kreuzte auf der B 83 bei Stahle ein Wildschwein die Fahrbahn. Ein Autofahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden, durch den Aufprall wurde der Pkw so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.

Aufgrund dieser Häufigkeit von Wildunfällen appelliert die Polizei im Kreis Höxter weiterhin an alle Verkehrsteilnehmen, vor allem in der Dämmerung und Dunkelheit vorsichtig und angemessen zu fahren, um bei einem möglichen Wildwechsel noch rechtzeitig reagieren zu können. Wenn ein Zusammenstoß nicht mehr zu vermeiden ist, auf keinen Fall ausweichen. Das Risiko, gegen einen Baum zu prallen oder in den Gegenverkehr zu geraten, ist zu groß und die Folgen wären dann wesentlich schlimmer. Verständigen Sie bei einem Unfall stets die Polizei unter der Notrufnummer 110. /nig

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Quelle: Presseportal