Rostock (ots) – Den Einsatzkräften der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern zeigte sich auf der diesjährigen Hansesail ein unbeschwertes und fröhliches Stimmungsbild. Die Besucherinnen und Besucher bewegten sich ohne dichtes Gedränge über das Veranstaltungsgelände. Die Polizeiinspektion Rostock wurde bei ihrem Einsatz unterstützt von der Polizeiinspektion Güstrow, dem Landeswasserschutzpolizeiamt, dem Landesbereitschaftspolizeiamt und der Kriminalpolizeiinspektion Rostock. Insgesamt verrichteten an einem Hansesailtag durchschnittlich 110 Polizeikräfte ihren Dienst. Die Polizeiinspektion Rostock arbeitete dabei eng mit allen Verantwortungsträgern der Veranstaltung zusammen und befand sich im regen Austausch.

Polizeilicher Einsatzschwerpunkt waren die Veranstaltungsfläche und angrenzende Bereiche am Stadthafen. Die öffentliche Sicherheit und Ordnung war auch im Bereich von Warnemünde zu gewährleisten. Auf dem Land zeigten die polizeilichen Einsatzkräfte Präsenz bei Fußstreifen, betrieben eine Mobile Wache auf dem Parkplatz Hafenmarkt und zeigten sich zuständig für den reibungslosen Fluss des Straßenverkehrs. Auf der Seeseite hatte die Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs und die Vermeidung der Behinderung des allgemeinen Schiffs- und Bootsverkehrs bzw. der Berufsschifffahrt Priorität. Im Zusammenwirken mit dem Hafenamt wurde die Wasserschutzpolizei anlassbezogen auf dem Wasser für ein störungsfreies Ein- und Auslaufen der Traditions- und Fahrtensegler tätig. Zudem sind die Polizeibeamten stets zuständig für eine beweissichere Aufnahme und Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten.

Insgesamt verzeichnete die Polizeiinspektion Rostock ein eher geringes Kriminalitätsaufkommen im Zusammenhang mit dem maritimen Fest. Über den gesamten Veranstaltungszeitraum wurden 12 Strafanzeigen aufgenommen. Dabei handelt es sich u. a. um zwei Verstöße gegen das Waffengesetz (Mitführen von Springmesser und Einhandmesser), Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Verdacht der Körperverletzung, Sachbeschädigungen und Diebstahl. Am Samstagabend wurde einer 24-jährigen Sailbesucherin ein Mobiltelefon aus der Tasche entwendet.

In den Abendstunden des 6. August 2021 unterstützte die Polizeiinspektion Rostock den Kommunalen Ordnungsdienst bei den Jugendschutzkontrollen. Insgesamt wurden 43 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 11 Verstöße im Bezug zum Rauchverbot und ein Alkoholverstoß festgestellt.

Am Freitagabend kam es bei einem Ablegemanöver zu einer seitlichen Kollision der Traditionssegler „Santa Barbara Anna“ und „Roald Amundsen“, vermutlich wegen des starken Windes. Personen wurden dabei nicht verletzt. Bei der „Santa Barbara Anna“ wurden Beschädigungen an der Takelage festgestellt. Nach der erforderlichen Reparatur konnte der Segler am Folgetag wieder starten. Die Wasserschutzpolizei nahm eine Schiffsunfallanzeige auf.

Während der Hansesail kam es wiederholt dazu, dass Sportboote als Wassertaxi zwischen der Gehlsdorfer Seite und dem Veranstaltungsgelände fungierten. Dabei wurden die Passagiere mittels Leitern an der Kaikante direkt zur Hansesail ohne Prüfung der „3 G“ gebracht. Weitere Versuche wurden unterbunden und die Bootsführer zum Unterlassen dieser Handlungen aufgefordert.

Am Sonnabend, ab 13.00 Uhr bereicherte das Landespolizeiorchester das Publikum auf einem Landungsboot der Deutschen Marine.

Die Polizeiinspektion Rostock begleitete die Hansesail auch via Twitter, das von den Bürgern insbesondere der aktuellen Verkehrsinformationen wegen gut angenommen wurde.

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Quelle: Presseportal