Grevesmühlen (ots) –

Am 23.12.2020 meldete der Sohn eines aufmerksamen78-Jährigen Mannes 
aus Grevesmühlen. Sein Vater hatte ein vermeintliches Schreiben der 
Stadt Grevesmühlen erhalten und ihm davon berichtet.

In dem Schreiben wird oberflächlich über Bestimmungen zum Betrieb von
Feuerstätten und das verbotene Verbrennen von Schadstoffen berichtet.
Als Folgen von Zuwiderhandlungen werden die Kostentragungspflicht für
eine Probenentnahme durch einen Schornsteinfeger sowie auf ein 
Ordnungsgeld in Höhe von 9.500 EUR verwiesen.

Nach ersten Ermittlungen und einem Informationsaustausch mit der 
Stadtverwaltung Grevesmühlen handelt es sich nicht um ein amtliches 
Schreiben der Stadt Grevesmühlen. 
Der Verdacht, dass der Absender mit dem Schreiben eine mögliche 
Straftat vorbereitet, kann gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden. 

Durch die Polizei wurde ein Ermittlungsverfahren zum Verdacht des 
Amtsmissbrauchs und des Betruges eingeleitet.

Wenn Sie ebenfalls ein ähnliches Schreiben erhalten haben, wenden Sie
sich bitte an das Polizeirevier Grevesmühlen. 
Die Polizei rät, bleiben Sie misstrauisch, wenn vermeintliche 
Mitarbeiter von Behörden bei Ihnen zu Hause erscheinen, vor allem 
falls diese Bargeld einfordern.
In dringenden Fällen wählen sie den Notruf der Polizei oder wenden 
sich an das Polizeirevier Grevesmühlen unter der Telefonnummer 
03881/7200.

im Auftrag

Polizeikommissarin Clark
Polizeirevier Grevesmühlen 

Rückfragen zu den Bürozeiten:

Polizeipräsidium Rostock
Pressestelle
Yvonne Hanske Sophie Pawelke
Telefon 1: 038208 888 2040
Telefon 2: 038208 888 2041
Fax: 038208 888 2006
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
https://twitter.com/polizei_pp_ros

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Rostock
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 038208 888 2110
E-Mail: elst-pp.rostock@polmv.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Rostock übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal