Heilbronn (ots) – Landkreis Heilbronn

Ellhofen: Heckenbrand rechtzeitig gelöscht

Am Samstagmittag gerieten zwei Hecken in der Bergstraße in Ellhofen in Brand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung bemerkten Nachbarn das Feuer und begannen sofort mit Löscharbeiten. Die hinzugerufene Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen, so dass dieser nicht auf ein in der Nähe befindliches Wohnhaus übergreifen konnte. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2 000 Euro. Zum Glück wurde bei dem Brand und den Löscharbeiten niemand verletzt.

Main-Tauber-Kreis

Boxberg: Pedelecfahrer schwer verletzt.

Am Samstagmittag fuhr ein 32-jähriger Pedelecfahrer auf dem Ortsverbindungsweg zwischen Oberschüpf und Lengenrieden. Vermutlich war er zu schnell unterwegs und kam nach links in den Grünstreifen. Der 32-Jährige stürzte und zog sich dabei eine Schlüsselbeinfraktur zu. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Zum Glück trug der Zweiradlenker eine Fahrradschutzkleidung mit Protektoren, was vermutlich schlimmere Verletzungen verhinderte. An dem Pedelec entstand ein Schaden in Höhe von ca. 3 000 Euro.

Hohenlohekreis

Waldenburg-Hohebuch: Einbruch in Firma

Am frühen Sonntag, gegen 01.45 Uhr, waren ein oder mehrere Einbrecher in einer Werkstatt für landwirtschaftliche Fahrzeuge in Hohebuch zugange. Über ein Fenster gelangten sie in das Gebäude und durchsuchten mehrere Räumlichkeiten. Was gestohlen wurde, muss noch ermittelt werden. Neben zahlreichen Streifen war auch die Feuerwehr aus Öhringen im Einsatz. Mit einer Drehleiter unterstütze diese die Polizei bei der Überprüfung des Gebäudes. Hinweise zu Einbrechern bitte an das Polizeirevier Öhringen, Tel. 07941 9300.

Neckar-Odenwald-Kreis

Buchen: Waghalsige Verfolgungsfahrt – Polizei nimmt Flüchtigen fest

Ein 50-jähriger Autofahrer hielt am Samstagvormittag die Polizei im Raum Buchen in Atem. Gegen 08.50 Uhr wollte eine Streife des Polizeireviers Buchen einen silbernen Subaru Legacy mit einem auffälligen Dachaufbau und dem Städtekennzeichen „MK“ auf der Landesstraße 519 zwischen Seckach und Bödigheim kontrollieren. Als der Fahrer die Polizei hinter sich erblickte, beschleunigte er sein Auto. Er flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Eberstadt und bog plötzlich auf einen Feldweg ab. Nachdem die Polizei den Flüchtenden kurzzeitig aus den Augen verlor, wurde er gegen 09.15 Uhr auf einem Feldweg zwischen Eberstadt und Götzingen wiederentdeckt. Sofort ergriff der Subarufahrer wieder die Flucht, zum Teil über Feldwege, Äcker und Wiesen. Dabei legte er ein rücksichtsloses und grob verkehrswidriges Fahrverhalten an den Tag. Während der Flucht fielen an dem Subaru verschiedene Fahrzeugteile, unter anderem eine Stoßstange, ab. Zwischen Götzingen und Altheim wurde die Straße dann von einem Polizeifahrzeug blockiert. Dies kümmerte den entgegenkommenden 50-Jährigen jedoch wenig und er fuhr direkt auf das Streifenfahrzeug zu. Dabei streifte er dieses und flüchtete weiter über Wiesen und Äcker. Auf seiner halsbrecherischen Fahrt konnte der Flüchtige die Polizei auf der Landesstraße 518 in Richtung Walldürn abschütteln, da es auch das Ziel der Polizei war, nach Möglichkeit keine anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Mittlerweile wurde neben vier Streifenwagen auch ein Polizeihubschrauber in die Suche einbezogen. Immer wieder gingen auch Hinweise aus der Bevölkerung ein, die auf den stark lädierten Subaru, der teilweise auch auf den Felgen fuhr, aufmerksam geworden war. Zwischenzeitlich hatte sich das Geschehen in den Bereich zwischen Buchen, Hettigenbeuern und Mudau verlagert. Gegen 11.00 Uhr konnte der Polizeihubschrauber den Flüchtenden im Grenzgebiet zum Landkreis Miltenberg sichten. Der weiterhin mit höchstmöglicher Geschwindigkeit Flüchtende wurden nun von den Einsatzkräften eingekreist und gegen 11.15 Uhr auf einer Wiese zwischen Ünglert und Steinbach festgenommen. Das Ergebnis dieser nicht alltäglichen Verfolgungsfahrt: Ein Polizeifahrzeug mit einem Sachschaden in Höhe von ca. 8 000 Euro, ein wirtschaftlicher Totalschaden an dem Subaru in Höhe von ca. 5 000 Euro, aber zum Glück keine verletzten Personen. Bei der Kontrolle des 50-Jährigen stellte sich heraus, dass dieser derzeit keinen Führerschein besitzt und zum Zeitpunkt der Flucht betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Anzumerken ist noch, dass sich in dem Auto noch ein kleiner Hund befand, der von der Tierrettung versorgt wurde.
Die Polizei in Buchen, Tel. 06281 9040 und die Autobahnpolizei in Tauberbischofsheim, Tel. 09341 60040, suchen nun Personen, die möglicherweise durch den auffälligen Subaru im Verlauf der waghalsigen Flucht vor der Polizei gefährdet wurden bzw. sachdienliche Angaben machen können.

Werner Lösch

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Quelle: Presseportal