Lübeck (ots) – Nach 45 Arbeitsjahren und davon fast 39 Jahre bei der Landespolizei Schleswig-Holstein wird Kriminaldirektor Jochen Berndt am 31.Juli 2021 in den Ruhestand verabschiedet.

Im Oktober 1982 begann er seine Ausbildung als Kriminalhauptwachtmeisteranwärter im Ostholsteinischen Kiebitzhörn. Zuvor hatte er eine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht und drei Jahre in diesem Beruf gearbeitet.
Es folgten neben dem späteren Aufstieg in den gehobenen Dienst verschiedene Stationen im Landeskriminalamt Kiel, den damaligen Kriminalpolizeistellen Kiel, Plön und Rendsburg bevor er 2002 den Aufstieg in den höheren Dienst absolvierte.
Ab 01. November 2003 wurde er in die Polizeidirektion Lübeck zur damaligen Kriminalpolizeistelle Lübeck versetzt und übernahm deren Leitung.

Aus zunächst geplanten zwei bis drei Jahren wurden es fast 18 Jahre, die Jochen Berndt zunächst als Leiter der Kriminalpolizeistelle Lübeck sowie nach Umorganisation der Bezirkskriminalinspektion Lübeck als Leiter der Fachinspektion 1 in Lübeck verbrachte.

In besonderer Erinnerung ist ihm ein Fall aus dem Jahr 2004. Ein Häftling brach recht spektakulär aus der Justizvollzugsanstalt Lübeck aus. Neben der Flucht ermordete dieser einen ihm ähnlich aussehenden Landschaftsgärtner, um dessen Identität anzunehmen. Berndt leitete damals die Ermittlungen, bis diese letztendlich zur Mordkommission wechselte.

17 Jahre wirkte Berndt im Kriminalpräventiven Rat als kompetenter Vertreter der Polizeibehörde mit.

Er selbst bilanziert: „Ich habe mich auf meiner Dienststelle und in der Hansestadt Lübeck immer sehr wohl gefühlt und auch privat mein Leben auf Dauer in die Stadt verlegt. Nun werde ich zufrieden in den nachfolgenden Lebensabschnitt eintreten.“

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