Hamburg (ots) –

Tatzeit: 23.04.2022; ab 20:31 Uhr; Tatort: Hamburg-Wilhelmsburg, Bundesstraße 75 über die BAB 261 bis zur BAB 1, Anschlussstelle Rade (Niedersachsen)

Am Samstagabend entzog sich der bislang unbekannte Fahrer eines silbernen BMW 740d xDrive (320 PS) einer Verkehrskontrolle. Bei seiner Flucht durch Hamburgs Süden hatte der Fahrer diverse Verkehrsverstöße begangen und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der Fahrer des 7er BMW mit Hamburger Kennzeichen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Bundesstraße 75 in Richtung Harburg und überholte dabei in Höhe der Anschlussstelle Wilhelmsburg-Süd einen zivilen Funkstreifenwagen der Dienstgruppe „Autoposer“ (Verkehrsdirektion Ost). Die Besatzung begann umgehend mit der Geschwindigkeitsmessung und nahm mit dem ProViDa-Fahrzeug die Verfolgung auf.

Unmittelbar hinter der Anschlussstelle Harburg-Mitte forderten sie den Fahrer mittels Blaulicht, Martinshorn und Haltesignalen zum Halten auf. Anstatt dem jedoch Folge zu leisten, entzog sich der Fahrer der Verkehrskontrolle mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Im weiteren Verlauf der Bundesstraße 75 fuhr der BMW mit bis zu 190 km/h bei zulässigen 80 km/h. Dabei überholte der Fahrer mehrere andere Verkehrsteilnehmer unerlaubt rechts. Ferner nötigte er mindestens einen weiteren Fahrzeugführer mittels mehrfacher Lichthupe und durch Unterschreiten des Gefahrenabstandes dazu, von dem linken Fahrstreifen in den rechten Fahrstreifen zu wechseln.

In Marmstorf missachtete der Fahrer mit anhaltend hoher Geschwindigkeit zunächst eine Rot zeigende Ampel, indem er die entgegengesetzten Fahrstreifen benutzte. Im weiteren Verlauf überschritt der Mann weiterhin die zulässige Höchstgeschwindigkeit, überholte mehrfach andere Verkehrsteilnehmer über die Gegenfahrbahn und missachtete eine weitere Rot zeigende Ampel.

Auf der BAB 261 nötigte der Fahrer erneut einen Verkehrsteilnehmer mittels Lichthupe sowie durch Unterschreiten des Gefahrenabstandes zum Fahrstreifenwechsel.

Zudem gefährdete der BMW-Fahrer an der Abfahrt Buchholzer Dreieck einen weiteren Verkehrsteilnehmer, in dem er kurz vor Ende der Abfahrt in den Gefahrenabstand des Pkw einfuhr. Dessen Fahrer konnte nur durch das Einleiten einer Gefahrenbremsung eine Kollision verhindern.

Auf der BAB 1 in Höhe der Anschlussstelle Rade brachen die Beamten die Verfolgung ab.

Der Ermittlungsdienst der Verkehrsdirektion Ost (VD 32) sucht in diesem Zusammenhang geschädigte Verkehrsteilnehmer sowie Zeugen, die Angaben zum Fahrer und zu dessen Fahrt machen können. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-53961 bei den Verkehrsermittlern oder einer Polizeidienststelle zu melden.

Ri.

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Quelle: Presseportal