Hamburg (ots) –

Tatzeit: 17.01.2022, 13:35 Uhr bis 14:18 Uhr
Tatort: Hamburg-Jenfeld, Barsbütteler Straße

Sie mussten nur dem Ortungssignal folgen – gestern Abend haben
Zivilfahnder des Polizeikommissariats 38 (PK 38) drei Männer vorläufig festgenommen, die verdächtig sind, am frühen Nachmittag mehrere Spinde in einem Fitnessstudio in Jenfeld aufgebrochen zu haben.

Zwei Sportler hatten nach dem Training die augenscheinlich aufgehebelten Spinde und jeweils den Diebstahl ihres Bargelds und ihrer Kopfhörer festgestellt und die Polizei informiert.
Die Geschädigten halfen den eingesetzten Beamten bei ihrer Arbeit, indem sie ihre Kopfhörer laufend online orteten und ihnen die Standortdaten mitteilten.

Gegen 19:15 Uhr konnten die Fahnder schließlich einen mit drei Männern besetzten VW Passat in Wandsbek identifizieren, in dem sich offenbar die entwendeten Kopfhörer befanden.
Die Polizisten beobachteten die Männer dabei, wie sie – vermutlich um das Diebesgut zu verkaufen – nacheinander mehrere An- und Verkaufsläden anfuhren.
Letztlich hielten die Beamten den Passat im Grabkeweg an und nahmen die drei deutschen Insassen (33,37,46) vorläufig fest.
Bei dem 37-jährigen Verdächtigen fanden sie sämtliches bei den Spindaufbrüchen erlangtes Stehlgut auf. Weiterhin stellten die Beamten bei ihm ein verbotenes Messer, einen nach ersten Erkenntnissen totalgefälschten slowakischen Führerschein sowie mehrere hundert Euro Bargeld sicher.
Gegen ihn wurden neben den Ermittlungen wegen der Spindaufbrüche noch weitere Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz, der Urkundenfälschung und der Geldwäsche eingeleitet.

Da auch der 33-Jährige eine mittlere dreistellige Summe Bargeld bei sich führte, deren Herkunft er nicht plausibel erklären konnte, leiteten die Beamten auch gegen ihn ein Verfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche ein. Weitere Ermittlungen leiteten sie außerdem aufgrund eines bei ihm gefundenen, mutmaßlich unechten Impfausweises ein.

Mangels Haftgründen wurden die drei Festgenommenen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die weiteren Ermittlungen werden von den jeweils zuständigen Dienststellen im Landeskriminalamt geführt und dauern an.

Ka.

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Quelle: Presseportal