Hamburg (ots) – Zeit: 09./10.07.2021

Ort. Hamburger Stadtgebiet

Die Dienstgruppe „Autoposer“ der Verkehrsdirektion Ost hat auch an diesem Wochenende erneut umfangreich Fahrzeuge kontrolliert und dabei zahlreiche Mängel festgestellt. Bei 12 Fahrzeugen ergaben die Überprüfungen ein Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Hervorzuheben sind die Motorräder eines 34-jährigen Kawasaki-Fahrers sowie eines 18-jährigen Yamaha-Lenkers, die mit deutlich überhöhter Geräuschentwicklung auffielen. Der 18-Jährige hatte an seiner Yamaha R125 einen sogenannten dB-Killer entfernt, so dass das Fahrzeug ein Standgeräusch von 98 dB(A) erreichte. Dies führte ebenso zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und Sicherstellung des Krades wie beim Fall des 34-Jährigen, an dessen Motorrad die Abgasanlage und der Lenker nicht eingetragen waren. Die Überprüfung dieses Fahrzeuges ergab einen um 12 dB(A) erhöhten Wert. Beide Fahrer müssen sich in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten und zumindest so lange auf ihr Fahrzeug verzichten, wie die Begutachtung durch einen Sachverständigen dauert.

In der Hamburger Innenstadt fiel den Beamten der Kontrollgruppe ein BMW 535i auf, dessen Abgasanlage laute Knallgeräusche von sich gab. Die Überprüfung ergab diverse technische Mängel am Fahrzeug und eine manipulierte Abgasklappe. Konsequenz war auch hier die Sicherstellung des Fahrzeuges zur Vorstellung bei einem Sachverständigen.

Ein bereits bei den Beamten der Kontrollgruppe bekannter 19-Jähriger war auf der Reeperbahn mit einem BMW 650d unterwegs. Dieses Fahrzeug fiel bei der Überprüfung durch ein verbautes illegales Soundmodul auf. Der BMW wurde ebenso sichergestellt wie ein E 63 AMG, welcher von einem 27-Jährigen mit etwa 100 km/h über die Reeperbahn gefahren wurde.
Auch ein 20-jähriger Fahrer eines anderen BMW der 5er Reihe hatte an dem Auto technische Veränderungen vorgenommen und einfach die Abgasanlage durch eine Edelstahlrohr ersetzt. Dieses Fahrzeug erreichte bereits im Stand eine dreifach höhere Geräuschentwicklung, wie ein original ausgerüstetes Fahrzeug dieses Typs.

Insgesamt überprüften die Beamten der Verkehrsdirektion am Freitag und Samstag 30 Fahrzeuge. Dabei stellten sie 8 Fahrzeuge sicher, bei insgesamt 12 Fahrzeugen musste nach Überprüfungen ein Erlöschen der Betriebserlaubnis konstatiert werden.

Die Überprüfungen zeigen einmal mehr, dass es auch in Zukunft notwendig sein wird, diese Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr durchzuführen.

Veh.

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Quelle: Presseportal