Hamburg (ots) – Tatzeiten: 08.01.2021 – 28.01.2021 Tatorte: Hamburg-Ottensen, Friedensallee, Gewerbeobjekte

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 21 nahmen bereits in der Nacht auf Freitag drei Jugendliche in Hamburg-Ottensen vorläufig fest. Sie stehen im Verdacht, im Januar in unterschiedliche Unternehmen eingebrochen und Elektronikartikel und Bargeld daraus entwendet zu haben. Im Laufe der Ermittlungen am Freitag wurde zudem ein weiterer Tatverdächtiger identifiziert und vorläufig festgenommen.

Über den Januar verteilt war es in den Zeisehallen in Ottensen zu Geschäftseinbrüchen mit identischer Vorgehensweise gekommen.

Die Täter gelangten offenbar stets mit unrechtmäßig erlangten Schlüsseln zunächst in den Gebäudekomplex. Innerhalb der Hallen kam es dann zu einem Einbruchsversuch und drei Einbrüchen zum Nachteil unterschiedlicher Unternehmen.

In der Nacht zum Freitag beobachteten Zivilfahnder drei Personen im Umfeld der Zeisehallen. Als sich die Personen teilweise maskierten und ins Innere des Gebäudes gelangten, nahmen die Fahnder die Verfolgung auf. Im zweiten Obergeschoss bemerkten die mutmaßlichen Einbrecher die Polizisten offenbar und flüchteten.

Gemeinsam mit den Besatzungen mehrerer Funkstreifenwagen des Polizeikommissariats 21 nahmen die Zivilfahnder die drei flüchtenden Jugendlichen im Alter von 15, 16 und 17 Jahren vorläufig fest. Der 15-Jährige leistete hierbei Widerstand.

Die beiden 15- und 17-jährigen Deutschen und der 16-jährige Gambier wurden zum Polizeikommissariat 26 transportiert. Bei deren Durchsuchung fanden die Beamten Beweismittel, unter anderem zwei Schlüsselbunde, und stellte diese sicher.

Die Ermittler des Einbruchdezernats für die Region Altona (LKA 122) übernahmen die weitere Sachbearbeitung und regten Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Tatverdächtigen an. Bei deren Vollstreckung wurden weitere Beweismittel sowie mutmaßlich aus den Taten stammendes Diebesgut, insbesondere Elektronikartikel wie ein Bildschirm, eine Tastatur und eine Kamera aufgefunden und sichergestellt.

Die drei Jugendlichen wurden mangels Haftgründen an ihren Wohnanschriften entlassen.

Die weiteren Ermittlungen führten noch am Freitag auf die Spur eines weiteren 15-jährigen Deutschen, der mutmaßlich ebenfalls an einem der Einbrüche beteiligt gewesen sein soll. Bei der Durchsuchung seiner Wohnanschrift wurden zwei vermutlich aus den Taten stammende Bildschirme aufgefunden und sichergestellt.

Der Jugendliche blieb mangels Haftgründen auf freiem Fuß.

Darüber hinaus ergaben sich Hinweise auf einen Kellerraum am Wohnsitz des 16-Jährigen. Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung des Kellers stellten die Beamten diverse Elektronik-Geräte aus den Geschäften sowie mögliches Diebesgut aus weiteren Taten sicher.

Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der Beweismittel und die Zuordnung des Diebesguts, dauern an. Die Ermittler prüfen zudem Hinweise, wonach die Taten von einer Gruppe von mindestens acht Jugendlichen in wechselnder Tatbeteiligung begangen worden sein sollen.

Ri.

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Quelle: Presseportal