Hamburg (ots) – Zeit: 14.01.2021, 23:00 Uhr bis 15.01.2021, 02:00 Uhr Ort: Hamburg-Wandsbek, Wandsbeker Marktstraße

Beamte des Polizeikommissariats 37 haben mit Unterstützung der Landesbereitschaftspolizei (LBP 44) in der vergangenen Nacht Kellerräume einer Shisha-Bar überprüft und unter anderem Verstöße gegen die Vorschriften der Eindämmungsverordnung festgestellt.

Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes zur Einhaltung der Vorschriften der Eindämmungsverordnung geriet gegen 23:00 Uhr eine Shisha-Bar in der Wandsbeker Marktstraße in den Fokus.

Zivilfahnder hatten beobachtet, wie mehrere Personen konspirativ an die Eingangstür eines Mehrfamilienhauses herantraten und hereingelassen wurden. Die Personen, die sich anschließend in den Keller des Hauses begaben, vermieden es hierbei, das Licht anzumachen.

Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde das Gebäude mit weiteren Polizeibeamten überprüft.

Im Keller des Hauses stießen die Beamten auf eine verschlossene Tür, die nach Auskunft eines Nachbarn zu Räumen führt, die vom Betreiber einer im Haus ansässigen Shisha-Bar genutzt werden. Sowohl auf der Rückseite des Objektes als auch im Keller stellten die Beamten deutlich wahrnehmbaren Shisha-Rauch fest.

Auch nach mehrfacher Aufforderung wurde die Tür nicht geöffnet. Nachdem auch keine Geräusche aus dem dahinterliegenden und offenbar verrauchten Raum zu hören waren, öffneten die Beamten die Tür gewaltsam.

In den Kellerräumen, in denen sich mehrere glühende Shisha-Pfeifen befanden, wurden insgesamt 14 Personen angetroffen. Zudem wurden im Treppenhaus vier Personen kontrolliert, die ebenfalls dem Personenkreis zugeordnet werden konnten.

Unter den angetroffenen Personen im Keller befand sich auch der Betreiber der Shisha-Bar und zwei seiner Söhne im Alter von 15 und 16 Jahren.

Die zur Überprüfung der CO-Konzentration angeforderte Feuerwehr stellte erhöhte, jedoch nicht gesundheitsgefährliche CO-Werte fest.

Die 18 angetroffenen Personen wurden nach Personalienfeststellung und Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens vor Ort entlassen.

Im Anschluss an den polizeilichen Einsatz überprüften zudem Beamte des Zolls wegen etwaiger zollrechtlicher Verstöße sowohl den Keller, als auch die Shisha-Bar.

Im Laufe des Schwerpunkteinsatzes wurden zudem auch 28 weitere Shisha-Bars aus den Regionen Wandsbek und Nord überprüft, ohne das dort Betrieb festgestellt wurde.

Polizeisprecher Holger Vehren:

„Der Großteil der Hamburgerinnen und Hamburger hält sich an die Regeln aus der Eindämmungsverordnung. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt denen, die dagegen verstoßen. Hiergegen werden wir weiterhin mit aller Konsequenz vorgehen.“

Ri.

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Quelle: Presseportal