Rödinghausen (ots) – (jd) Bereits am Mittwoch (17.3.) meldete sich gegen 15.00 Uhr eine vermeintliche Enkelin telefonisch bei einem Ehepaar aus Rödinghausen, da sie angeblich Hilfe brauchte. Sie habe einen Unfall verursacht, bei dem der Mercedes eines Anwaltes beschädigt worden sei, der nun 12.000 Euro von ihr fordere. Ansonsten drohe eine Anzeige und damit einhergehend der Verlust des Führerscheins. Der 77-jährige Rödinghauser hob daraufhin zunächst eine vierstellige Summe von seinem Konto ab. Diese war den Betrügern jedoch zu gering und er hob weiteres Geld ab. Die insgesamt 10.000 Euro, die das Ehepaar dann für die Übergabe im Haus hatte, akzeptierte die angebliche Enkelin. Kurze Zeit später meldete sich bei dem Ehepaar dann auch noch ein angeblicher Polizist zu dem Sachverhalt. Da das Ehepaar daraufhin Verdacht schöpfte, brachen sie das Gespräch ab und telefonierten zwischenzeitlich mit der echten Enkelin. Diese stellte klar, dass sie keinen Unfall hatte und auch keinen Kontakt zu ihren Großeltern gesucht hatte. Die Rödinghauser wählten umgehend den Notruf und informierten die Polizei über den Betrugsversuch. In Begleitung der echten Beamten konnte der 77-Jährige das Geld wieder auf sein Konto einzahlen.
Die Polizei Herford weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Rödinghauser in diesem Fall richtig gehandelt habe und man sich immer rückversichern sollte, ob es sich wirklich um die angebliche Person in Not handele. Dazu sollte man die Person direkt unter einer schon bekannten Nummer kontaktieren. Bei kleinstem Zweifel sollten Betroffene umgehend die Polizei informieren. Keinesfalls sollten Geld oder sensible Daten übergeben werden.

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Quelle: Presseportal