Bremen (ots) –

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Ort: 	Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz und Platz der Deutschen Einheit
Zeit: 	2.6.21, 22.35 bis 2.50 Uhr 

Bremen (ots) – Mittwochnacht sorgte ein alkoholisierter junger Schläger für drei Polizeieinsätze rund um den Bahnhof. Der 22-Jährige wurde festgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt in allen drei Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Gegen 02.25 Uhr wurde die Polizei über den Notruf zu einer Schlägerei auf den Bahnhofsplatz gerufen. Laut Zeugenaussagen hatte ein flüchtiger Angreifer einen 34 Jahre alten Mann nach einem Streit mit mehreren Faustschlägen zu Boden gebracht und ihm anschließend mit einer Glasflasche mehrfach gegen den Kopf geschlagen. Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte war der Täter geflüchtet. Der 34-Jährige musste mit einer Kopfplatzwunde in eine Klinik gebracht werden.

Laut Zeugen attackierte der flüchtige Täter kurze Zeit später am Platz der Deutschen Einheit erneut einen Mann mit einer Glasflasche. Er hatte einen dort auf seinen Zug wartenden Fahrgast zunächst angepöbelt und ihm danach eine Bierflasche an den Kopf geworfen. Dabei erlitt der 22 Jahre alte Mann schwere Kopfverletzungen. Er musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Der Angreifer flüchtete zunächst, konnte aber im Rahmen der Fahndung gestellt werden. Der 22 Jahre alte Tatverdächtige stand unter Alkoholeinfluss und wurde an einer Polizeiwache vorgeführt.

Durch die Videoleitstelle der Polizei wurde zudem ermittelt, dass es in der Nacht gegen 22.35 Uhr bereits einen Polizeieinsatz mit dem Verdächtigen gab. Er hatte am Bahnhofsplatz Glasflaschen auf die Straßenbahnschienen geworfen. Anschließend schlug der 22-Jährige unvermittelt mit einem Kettenschloss, das er um den Hals trug, nach einem 21 Jahre alten Passanten und verletzte ihn damit.

Gegen den 22-Jährigen wurden insgesamt drei Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung gefertigt. Die Staatsanwaltschaft ordnete noch in der Nacht seine vorläufige Festnahme an. Haftgründe gegen ihn werden aktuell geprüft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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Quelle: Presseportal