Hagen (ots) –

Im Februar 2022 erschlich sich ein 44-jähiger Mann das Vertrauen einer 74-jährigen Seniorin und behauptete der Frau gegenüber, dass die Banken demnächst schließen würden und sie deshalb das Geld von ihrem Konto abheben und ihm geben müsse. Nachdem er, zusammen mit der 74-Jährigen, zur Bank ging, händigte diese ihm einen mittleren vierstelligen Geldbetrag aus. Der Versuch, am selben Tag einen weiteren vierstelligen Betrag abzuheben, scheiterte. Darüber hinaus hatte der Tatverdächtige Zugang zur Wohnung der Seniorin. Aus dieser stahl er zumindest einen Goldring, den er später in einem Pfandhaus versetzte. Es konnte ermittelt werden, dass der Mann noch weiteren hochwertigen Schmuck versetzt hat. Insoweit besteht der Verdacht, dass der 44-Jährige sich das Vertrauen weiterer alleinstehender, älterer Frauen erschlichen haben und auch diese um Geld und Schmuck gebracht haben könnte. Die Ermittlungen dauern an. Da der Mann wegen gewerbsmäßigen Betruges vorbestraft ist und weitere Haftgründe vorlagen, beantragte die Hagener Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen. Der Mann wurde anschließend der zuständigen Haftrichterin vorgeführt, die einen Untersuchungshaftbefehl erließ. Der 44-Jährige sitzt nun in der JVA. (sen)

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Quelle: Presseportal