Hagen-Lennetal (ots) –

Am frühen Samstagmorgen (01.01.2022) flüchtete ein schwerverletzter 21-Jähriger im Lennetal nach einem Verkehrsunfall von der Unfallstelle und konnte anschließend durch Polizeibeamte gefunden werden. Eine Zeugin meldete der Polizei, gegen 03.30 Uhr, ein verunfalltes Fahrzeug in der Sauerlandstraße und teilte den Beamten mit, dass sie eine Person flüchten sah. An der Unfallstelle konnten die Beamten kurz vor der Einmündung zur Straße Röhrenspring einen Suzuki erkennen, der starke Unfallschäden aufwies. Aufgrund der Spurenlage war davon auszugehen, dass der Fahrer mit dem Fahrzeug zunächst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen ist, dann nach links lenkte, sich dort im Straßengraben um die eigene Achse drehte und anschließend zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurde. In der Nähe der Unfallstelle traf eine Zeugin auf einen 21-jährigen Hagener, der dort auf dem Gehweg saß und verletzt war. Ermittlungen durch die Polizeibeamten ergaben, dass es sich bei dem Mann höchstwahrscheinlich um den Fahrer des beschädigten Suzuki handelte. Er wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich, verletzt in ein Hagener Krankenhaus gebracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,9 Promille. Die Beamten fanden außerdem heraus, dass der 21-Jährige nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war. Im Anschluss an die ersten ärztlichen Untersuchungen musste er eine Blutprobe abgeben. Der Suzuki wurde sichergestellt. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein. Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (sen)

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Quelle: Presseportal