Göttingen (ots) –

Osterode, Stadtgebiet

Freitag, 09. September, gegen 14.00 Uhr

OSTERODE (as) – Über einen sogenannten „WhatsApp-Betrug“ haben unbekannte Betrüger am Freitag (09.09.22) in Osterode (Landkreis Göttingen) von einer Seniorin mehrere tausend Euro erbeutet. Die Ermittlungsgruppe „SäM Südniedersachsen“ (siehe dazu https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5137424) ermittelt.

Ersten Informationen zufolge, erhielt die 87-Jährige gegen Mittag eine WhatsApp-Nachricht auf ihr Handy, welche ihr angeblicher Sohn unter seiner „neuer“ Rufnummer schrieb. Dem Vernehmen nach befände er sich in einer angeblichen Notlage und brauche nun ganz schnell Geld. Er setzte die Seniorin zunehmend unter Druck bat sie eindringlich, eine Überweisung von mehreren tausend Euro auf ein ausländisches Bankkonto zu tätigen.

Mit dem Ziel, ihren Sohn hiermit unter die Arme zu greifen, begab sich die Frau daraufhin zu ihrem Geldinstitut und veranlasste die entsprechende Überweisung. Selbst nach Verlassen der Bank hegte die 87-Jährige noch immer keine Zweifel.

Der fiese Betrug wurde der Osteröderin erst bewusst, als sie wenig später mit ihrem echten Sohn telefonierte. Sie informierte daraufhin die Polizei.

Die Ermittler des Polizeikommissariats in Osterode haben ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Ihre Polizei rät:

   - Veranlassen Sie keine voreiligen Überweisungen und löschen Sie 
     zunächst keine vermeintlich "alten" Rufnummern von Ihrem Gerät!
   - Rufen Sie zunächst den vermeintlichen Angehörigen unter seiner 
     alten Rufnummer an und klären den Sachverhalt ab.
   - Seien Sei misstrauisch, besonders bei Aufforderungen von 
     Überweisungen in das Ausland.
   - Wenden Sie sich bei Zweifeln immer an Ihre Polizei und wählen 
     Sie die 110.

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Quelle: Presseportal