Gießen (ots) – Mittelhessen

Am Dienstag, 22 Juni, scheiterte ein versuchter Betrug im Marburger Hinterland buchstäblich in letzter Sekunde. Das Opfer hatte bereits das Geld abgehoben, als gerade noch rechtzeitig Zweifel aufkamen und die Betrüger nur deshalb leer ausgingen.
Heute, am Donnerstag, 24. Juni, versuchten es die Betrüger am Telefon schon mehrmals in Marburg und in Weimar mit den Maschen „Falsche Polizeibeamte“ und „Enkeltrick“.
Die Täter blieben bislang ohne Erfolg.

Als angebliche Polizeibeamte erzählten die bekannte Geschichte des angeblich gefundenen Zettels mit Name und Anschrift nach Festnahme von Einbrechern.
„Solche Anrufe würde die Polizei niemals tätigen!“

Die angebliche Enkelin berichtete, dass sie beim Notar sei und dringend Geld benötige.
„Egal welche Masche, egal welche Geschichte – irgendwann geht es am Telefon um Geld oder Vermögen. Spätestens dann ist ganz besondere und höchste Vorsicht geboten!“

Mit weiteren Anrufen im Landkreis und in den angrenzenden Landkreisen ist zu rechnen.
„Legen Sie sofort auf, wenn es am Telefon ums Geld geht!“

– Seien Sie wachsam, misstrauisch und besprechen Sie sich mit einer Vertrauensperson, bevor Sie überhaupt an eine Abhebung von Bargeld oder Überweisung oder die Übergabe des daheim gelagerten Geldes denken!
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen!
– Geben Sie niemals vertrauliche Informationen preis.
Behörden und seriöse Unternehmen agieren nicht in dieser Form und fragen
niemals am Telefon nach sensiblen Daten.
– Rufen Sie zurück – Verwenden Sie dabei aber niemals Rufnummern, die man
Ihnen mitteilt oder die sie auf dem Display sehen (die könnten gefälscht sein), sondern immer nur die selbst herausgesuchten Telefonnummern.
Wählen Sie bewusst neu! Benutzen Sie nicht die Rückruftaste!
– Wählen Sie die Notrufnummer 110 oder die Festnetznummer der zuständigen
Polizei, die Sie im Telefonbuch oder über das Internet ermitteln können.

Hinweise und Tipps zu den Vorgehensweisen und zum Schutz vor Betrügern am Telefon wie z.B. zu den Betrugsphänomenen Anrufe falscher Polizeibeamter, Enkeltrick oder Schockanrufe finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de oder auf der Präventionsseite unter www.polizei.hessen.de/Prävention

„Geben Sie diese Hinweise mit der Bitte um Weiterverbreitung weiter. Informieren Sie Freunde, Bekannte, Verwandte. Informieren und instruieren Sie potentielle Opfer, meist ältere Menschen, wie sie sich bei einem solchen Anruf verhalten sollen!“

Martin Ahlich

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Quelle: Presseportal