Gifhorn (ots) –

Zu mehreren Versammlungen kam es im Verlaufe des heutigen Samstages. Insgesamt kamen etwa 3000 Personen zusammen.

Unter dem Motto „für eine pazifistische und entspannte Außenpolitik in Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse an der Grenze Ukraine/ Russland“ kamen zwischen 10:30 Uhr und 13:00 Uhr sechs Personen am CeKa-Brunnen zusammen. Auf dem Schillerplatz kamen von 10:40 Uhr bis 12:10 Uhr unter dem Motto „Gifhorn bleibt solidarisch“ etwa 200 Personen zusammen. Unter dem gleichen Motto zwischen 12:10 Uhr und 14:15 Uhr etwa 50 Personen am Ende des Steinweges.

Jeweils von etwa 14:00 Uhr bis etwa 14:45 Uhr kamen auf dem Marktplatz 13 Personen unter dem Motto „Grundgesetz friedlich bewahren – Freiheit, Frieden, Selbstbestimmung“ und auf dem Schillerplatz sechs Personen unter dem Motto „Freiheitstag jetzt – Niedersachsen öffnen“ zusammen.

Auf der Schlosswiese, südlich vom dortigen Parkplatz am Kreishaus II, kamen unter dem Motto „Gifhorn lässt sich nicht den Aluhut aufsetzen“ zwischen 14:00 Uhr und 15:45 Uhr in der Spitze etwa 120 Personen zusammen.

Ein Autokorso startete gegen 11:20 Uhr in Braunschweig und fuhr über Wolfsburg nach Gifhorn. Dort endete diese Versammlung gegen 13:50 Uhr auf dem Schützenplatz. In der Spitze schlossen sich etwa 60 Fahrzeuge dem Korso an, das Motto lautete „Gegen Zwangspolitik und Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Gesundheitsstatus“.

Bei keiner der genannten Versammlungen kam es zu nennenswerten Vorkommnissen.

Ab etwa 13:30 Uhr kamen unter dem Motto „Transparenter politischer Dialog“ auf der Schlosswiese, nördlich vom dortigen Parkplatz am Kreishaus II, zunächst über 1000 Personen zusammen. Dem anschließenden Aufzug schlossen sich in der Spitze etwa 2500 Teilnehmende an. Der Aufzug verlief u.a. über die Konrad-Adenauer-Straße, den Calberlaher Damm, die Braunschweiger Straße und die Fallerslebener Straße. Die Versammlung endete gegen 19:00 Uhr auf der Schlosswiese.
Durch die Einsatzkräfte der Polizei wurden im Verlauf dieser Versammlung mehrere Verstöße gegen die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen festgestellt. Es wurden knapp 30 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Bei der Identitätsfeststellung nach einer Straftat zum Nachteil von Polizeibeamten kam es zu einer Widerstandshandlung der Person gegen die Einsatzkräfte. Gegenüber anderen Einsatzkräften wurde gegen 13:00 Uhr eine andere Straftat angezeigt. Ermittelt wird daher nun u.a. wegen Beleidigung. Dieses Strafverfahren steht nicht im Zusammenhang mit den Versammlungen.

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Quelle: Presseportal