Gelsenkirchen (ots) – Wiederholt haben Betrüger am Montagnachmittag, 12. Juli 2021, mit einer bestimmten Masche versucht, Menschen in Gelsenkirchen um ihr Geld zu bringen. Zwischen 15 und 17 Uhr klingelte bei mehreren Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchenern das Telefon und es stellte sich eine vermeintliche Bankmitarbeiterin bzw. ein -mitarbeiter vor. Unter verschiedenen Vorwänden wurde dann versucht, an die Bankdaten der Menschen zu kommen. In den meisten Fällen täuschten die Betrüger eine Zahlung in Höhe von mehreren hundert Euro für Schuhe vor, die über das Bankkonto der Angerufenen abgewickelt werden sollte. Um diese ungenehmigte Zahlung zum Schutze der Angerufenen zu verhindern, wollten die vermeintlichen Bank-Mitarbeiter zur Kontrolle die PIN-Nummer von den EC-Karten der Geschädigten wissen. Anschließend sollte die EC-Karte von einem, wohl gemerkt ebenfalls falschen, Polizeibeamten abgeholt werden. Dieser würde sich dann um die Sperrung der Karte kümmern. Tatsächlich hätte er aber das Konto der Opfer leergeräumt.

Allerdings fiel bei den gemeldeten sechs Fälle niemand auf den Betrugsversuch rein. Entweder legten die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, alle im Alter zwischen 78 und 88 Jahren, den Hörer umgehend auf oder sie riefen zwischendurch Verwandte an, die sie schließlich über die Betrugsmasche aufklärten. Damit haben sie allesamt richtig reagiert.

Ganz wichtig noch mal der Hinweis von der Polizei: Geben Sie keine Auskunft über ihre Vermögenswerte am Telefon. Geben Sie auch keine sensiblen Daten heraus, weder Ihre Adresse noch Daten zu Ihrer Bankverbindung. Übergeben Sie vor allem auch niemandem Wertsachen an der Haustür, auch nicht der Polizei. Wir kommen nicht vorbei und nehmen Ihre Wertsachen mit. Das tut übrigens auch kein tatsächlicher Bank-Mitarbeiter. Wann immer Sie Zweifel haben, wählen Sie den Notruf unter der 110.

Bitte klären Sie auch weiterhin Eltern, Großeltern und Nachbarn über solche Maschen oder auch die der „falschen Polizisten“ auf (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/4942268) und sensibilisieren Sie sie immer wieder dafür. Die Betrüger denken sich regelmäßig neue Maschen aus, um ihre Opfer mit viel Druck zu solchen und ähnlichen Handlungen zu bewegen.

Rückfragen bitte an:

Polizei Gelsenkirchen
Stephan Knipp
Telefon: +49 (0) 209 365-2010 bis 2015
E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de
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Quelle: Presseportal