Gelsenkirchen (ots) – Auf der Sicherheit von Radfahrenden lag der Schwerpunkt des bundesweiten Aktionstages „sicher.mobil.leben“ am Mittwoch, 5. Mai 2021. Beim länderübergreifenden Kontrolltag wurde im gesamten Gelsenkirchener Stadtgebiet zwischen 7 Uhr und 19 Uhr kontrolliert.

Dabei wurde nicht nur auf Verkehrsverstöße reagiert, sondern auch aufgeklärt und auf Gefahren, wie zum Beispiel das Fahren ohne Helm, hingewiesen. Hier zeigte sich ein großer Unterschied zwischen Fahrrad- und Pedelec-Fahrern. 61 Radfahrer wurden ohne schützenden Helm angetroffen, lediglich 17 mit Helm. Bei den Pedelec-Fahrern waren es dagegen nur sechs Fahrer ohne Helm, dafür 13 mit Helm. Bei den Kontrollen stoppten die Beamten 16 Radfahrende wegen Nichbeachtens der Verkehrsflächennutzung, das heißt, dass mit dem Rad zum Beispiel unerlaubt über den Fußgängerweg gefahren wurde. Darüber hinaus wurden unter anderem fünf Mal technische Mängel an Zweirädern festgestellt, zwei Radfahrern wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt. Außerdem stoppten die Beamten einen Radfahrer, der über eine rote Ampel fuhr. Gleichzeitig gab es zwanzig Halt- oder Parkverstöße von Autos auf Radwegen. Den gesamten Tag über führten die Einsatzkräfte in Gelsenkirchen eine Vielzahl von präventiven Verkehrsgesprächen mit Radfahrern und Autofahrern gleichermaßen.

Die Polizei Gelsenkirchen rät nochmals dringend allen Radfahrern zum Tragen eines Helmes, auch wenn er nicht Pflicht ist. Er mag vielleicht nicht immer das schönste Mode-Accessoire sein, kann aber bei Unfällen vor schweren Verletzungen oder sogar einem tödlichen Ausgang bewahren.

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Quelle: Presseportal