Freiburg (ots) –

Am Dienstagabend, 30.11.2021, gegen 21:00 Uhr meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer einen Kleintransporter, welcher auf der BAB 5 in Fahrtrichtung Freiburg unterwegs und extrem nach rechts geneigt sei.
Der Lkw konnte nach kurzer Zeit angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden.
Hierbei fiel den Beamten nicht nur die gefährliche Schräglage, sondern auch ein nahezu luftleerer Hinterreifen auf.

Nach einer Verwiegung des LKW, welcher über ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen verfügte, ergab sich ein tatsächliches Gewicht von 9,1 Tonnen. Damit war das Fahrzeug um 5,6 Tonnen, bzw. 160 % überladen.

Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Die transportierte Ware musste auf mehrere Fahrzeuge umgeladen werden.

Da der polnische Transportunternehmer durch die Überladung einen wirtschaftlichen Vorteil erlangt hatte, erfolgte eine Gewinn- und Vermögensabschöpfung in Höhe von rund 1.000 Euro.
Dieses Gesetzeskonstrukt ist für solche Fälle geschaffen worden, damit sich entsprechende Ordnungswidrigkeiten nicht lohnen.

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Quelle: Presseportal