Freiburg (ots) –

Mehrere Bürger im Landkreis Waldshut sind am vergangenen Wochenende, 26./27.03.2022, beim Geldabheben bestohlen und anschließend um hohe Geldbeträge betrogen worden. Die Tatorte lagen im gesamten Landkreis, von Wehr über Albbruck, Eggingen bis Bonndorf. Nach derzeitigem Ermittlungsstand folgte ein Tatverdächtiger dem potentiellen Opfer beim Betreten des Servicebereichs der Bank zum Geldautomaten. Dort wurde der Kunde angesprochen. Durch geschickte Ablenkung gelang es dem Tatverdächtigen, in Besitz der Bankkarte zu kommen und die Geheimzahl auszuspähen. Im Glauben, die Karte habe der Automat eingezogen, verließen die Kunden die Bank wieder. Mit der gestohlenen Karte wurde in der Folge von der Täterschaft Bargeld abgehoben, aber auch Überweisung auf Bankkonten veranlasst, über die die Täterschaft durch gleichgelagerte Taten bereits verfügen konnte. So entstand den betroffenen Kunden ein Vermögensschaden im hohen fünfstelligen Bereich. Die Taten fanden zur Tageszeit statt, vermutlich wechselten sich mindestens zwei männliche Tatverdächtige bei der Tatbegehung ab. Dabei hatten die Tatverdächtigen immer eine Mütze (Strickmütze/Basecap) und eine Mundnasenmaske an. Sie sprachen die Kunden entweder in gebrochenem Deutsch, auf Englisch oder auf Französisch an. Es soll sich um jüngere Männer (25 bis 30 Jahre alt) mit braunen Hautton gehandelt haben.

Bitte achten Sie darauf:

Sorgen Sie für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum nächsten Kunden.

Decken Sie während der PIN-Eingabe das Tastaturfeld mit der anderen Hand oder einem Gegenstand (z. B. Geldbörse, Blatt Papier) als Sichtschutz vollständig ab.

Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und wenden Sie sich bei Auffälligkeiten sofort an Ihre Bank.

Lassen Sie bitte umgehend die Karte über Ihre Bank bzw. den bundesweiten Sperrnotruf unter 116 116 sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

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Quelle: Presseportal