Frankfurt (ots) –

(hol) Gestern am frühen Abend verursachte eine betrunkene Autofahrerin mehrere Verkehrsunfälle im Nordend. Die Polizei nahm die schwerverletzte Frau an der letzten Unfallstelle fest. Die Verletzungen geben allerdings Rätsel auf.

Gegen 17:45 Uhr befuhr die 40-Jährige mit ihrem BMW die „Glauburgstraße“ in Richtung „Humboldtstraße“. Im Höhe der Hausnummer 83a rammte sie zwei geparkte Autos, setzte ihre Fahrt jedoch scheinbar unbeirrt fort und fuhr kurz darauf auf einen vor ihr fahrenden Mercedes auf. Noch während die 71-jährige Fahrerin des Daimler nach einer Möglichkeit suchte, rechts ranzufahren, fuhr ihr die 40-Jährige erneut auf. Der BMW war infolgedessen nicht mehr fahrbereit, aber selbst wenn er es gewesen wäre, hätte es der Unfallfahrerin nichts genützt, denn eine Polizeistreife war bereits eingetroffen. Die Beamten stellten neben der Tatsache, dass die 40-jährige alkoholisiert war (1,6 Promille Atemalkohol) und keinen Führerschein hat, fest, dass sie deutliche Spuren von Gewalteinwirkung im Gesicht und am Kopf aufwies, die nicht unbedingt mit dem Unfallgeschehen in Einklang zu bringen waren. Eigenen Angaben zufolge sollen diese Verletzung von einem tätlichen Übergriff im sozialen Nahbereich herrühren. Die Polizei leitete folgerichtig ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen einen 77-jährigen Frankfurter ein.

Die schwerverletzte Frau musste in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen werden. Inwieweit die Verletzungen vom Unfall oder dem geschilderten Übergriff zuvor stammen, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

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