Frankfurt (ots) – (dr) Ein 37 Jahre alter Mann aus Bornheim ist am gestrigen Donnerstag, den 26. August 2021, auf die Betrugsmasche eines falschen „Microsoft-Mitarbeiters“ hereingefallen.

Der 37-Jährige erhielt zunächst einen Anruf von einer Person, die sich am Telefon als Mitarbeiter des Microsoft-Supports ausgab. Der unbekannte Anrufer teilte dem Geschädigten im weiteren Verlauf mit, dass dieser mehrfach gehackt worden sei. Zur Behebung des Problems sei es nun notwendig, dem vermeintlichen Mitarbeiter einen Fernzugang zu gewähren. Auf diese Bitte ging der Geschädigte ein, sodass es dem Betrüger in der Folge möglich war, den Bildschirm dessen Computers zu sperren und mittels TAN-Übermittelungen an das Ersparte zu gelangen. Mehrere Überweisungen, die der Geschädigte entgegen seines Willens autorisiert hatte, führten schließlich zu einem Geldverlust von 2.900 Euro. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

HINWEISE DER POLIZEI:

In diesem Zusammenhang warnt die Frankfurter Polizei ausdrücklich vor der Masche der falschen Microsoft-Mitarbeiter.

Die Täter, die sich als angebliche Mitarbeiter ausgeben, agieren in sicherer Entfernung von einem Call-Center im Ausland. Oftmals in gebrochenem Deutsch behaupten diese am Telefon, dass der Rechner gehackt oder von Viren befallen sei und bieten scheinbar ihre „Hilfe“ an. Die oftmals ahnungslosen Opfer installieren auf Anweisung eine Software, mit der die Täter Zugriff zu den Rechnern erhalten und somit Zugangsdaten zu Bankkonten abschöpfen bzw. manipulieren können. Mit den in der Folge veranlassten Überweisungen gelangen sie schließlich an das Ersparte ihrer Opfer.

Beachten Sie deshalb Folgendes, wenn ihr Telefon klingelt und sich Microsoft meldet:
Sollte nach Abheben des Hörers ein vermeintlicher Servicemitarbeiter von Microsoft zu Ihnen sprechen, ohne dass Sie zuvor Ihrerseits Kontakt zu dem Unternehmen aufgenommen und etwas veranlasst haben, dann beenden Sie direkt das Telefonat.
Daten von Bankkonten, Zugangsdaten zur Online-Konten oder Personalien sollten auf keinen Fall herausgegeben oder in die Webcam gehalten werden. Lassen Sie auf keinen Fall zu, dass ein Anrufer einen Fernwartungssoftware installieren kann und Zugriff zu ihrem Computer erhält.

Melden Sie Betrugsversuche direkt bei Microsoft: http://www.microsoft.com/de-DE/concern/scam

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