Frankfurt (ots) – (hol) Der Sommerurlaub steht vor der Tür und viele Frankfurterinnen und Frankfurter werden ihre Häuser und Wohnungen zeitweise unbewohnt zurücklassen. Um bedenkenlos in den Urlaub fahren zu können, sollten die eigenen vier Wände vor möglichen Einbruchsversuchen geschützt sein. Nützliche Ratschläge, wie dies am besten umgesetzt werden kann, hat die Beratungsstelle der Frankfurter Polizei parat.

Die polizeiliche Beratungsstelle reagiert vor dem Ferienstart mit verlängerten Öffnungszeiten. Dieser besondere Service beinhaltet eine kostenlose und unverbindliche Beratung von Montag bis Dienstag und Donnerstag bis Freitag in der Zeit von 08:00 – 20:00 Uhr.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, vorab einen Termin zu vereinbaren, damit die geltenden Corona-Regeln eingehalten werden können.

Die Terminvereinbarung kann Mo., Mi., Fr. in der Zeit von 08:00 – 12:00 Uhr und Do., in der Zeit von 16:00 – 19:00 Uhr telefonisch unter 069 / 755-55 55 5 erfolgen oder jederzeit per Email an beratungsstelle.ppffm@polizei.hessen.de.

Die Polizeiliche Beratungsstelle berät Sie auch gerne zum Thema Sicherheitstechnik. Sie finden sie direkt neben dem 1. Polizeirevier, Zeil 33. Gerne vereinbaren die Fachleute dort auch einen Beratungstermin bei Ihnen zu Hause.

Hier noch eine kleine Checkliste mit nützlichen Tipps Ihrer Frankfurter Polizei:

Briefkasten leeren

Auch bei kurzer Abwesenheit von ein paar Tagen kann sich einiges im Briefkasten ansammeln. Insbesondere kostenlose Flyer, Zeitungen und Prospekte können schnell dazu führen, dass der Briefkasten überquillt. Beauftragen Sie daher eine Vertrauensperson, den Briefkasten täglich zu leeren. Zeitungsabos können bei den meisten Verlagen vorübergehend abbestellt werden. Aufkleber wie „Keine Werbung“ helfen vor überflüssigem Material im Briefkasten.

Licht einschalten

Lassen Sie ihre vier Wände bewohnt aussehen. Hierbei hilft eine Zeitschaltuhr, die an Lampen in allen Etagen angeschlossen ist. Sie muss nicht die ganze Nacht brennen, dies wäre unrealistisch.

Rollläden nicht permanent geschlossen halten
Nichts lässt ein Haus / eine Wohnung unbewohnter erscheinen, als ein dauerhaft geschlossener Rollladen. Dieser bietet auch keinen Einbruchschutz, kann in den meisten Fällen leicht nach oben gedrückt oder aus den Führungsschienen gezogen werden. Sorgen Sie daher dafür, dass der Rollladen morgens geöffnet und abends geschlossen wird. Optimal sind elektrische Rollläden mit Zeitschaltuhr.

Mülltonnen

Auch eine permanent auf der Straße stehende Mülltonne, die nicht an „ihren“ Platz zurückgebracht wird, kann die Aufmerksamkeit eines Einbrechers erregen. Gleiches gilt natürlich für eine übervolle Tonne auf dem Grundstück. Sorgen Sie auch hier dafür, dass sich jemand um die Mülltonne kümmert.

Rasenpflege

Bei langer Abwesenheit und entsprechender Witterung kann das Gras wuchern und schnell einen ungepflegten Eindruck machen. Denken Sie daher daran, dem Rasen und der Hecke vor der Abreise eine Rundumpflege zu gönnen.

„Ich bin dann mal weg“
Bei aller Freude über den bevorstehenden Urlaub: Halten Sie den Kreis der Personen, die über Ihre Abwesenheit Bescheid wissen so klein wie nötig. Eine Ansage auf dem Anrufbeantworter, die auf die Dauer des Urlaubs verweist, ist eine Einladung für Einbrecher. Auch in den Sozialen Netzwerken hat dieser Hinweis nichts zu suchen. Posten Sie keine Fotos aus dem Urlaub auf Seiten, die Jedermann ansehen kann.

Wertvolle Gegenstände sichern

Der Schmuck, die Münzsammlung oder Bargeld sollte nicht ungesichert in der Wohnung zurückgelassen werden. Es gibt keine Verstecke, die ein Einbrecher nicht findet. Mieten Sie daher ein Bankschließfach. Hier sind die wertvollen Gegenstände sicher.

Alle Luken dicht?
Vergewissern Sie sich vor der Abreise, ob wirklich alle Fenster geschlossen und die vorhandenen Sicherungen aktiviert sind (z. B. abschließbare Fenstergriffe). Schließen Sie immer zweimal ab. Machen Sie es einem Einbrecher nicht zu einfach.

Rückfragen bitte an:

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Quelle: Presseportal