Frankfurt (ots) – (hol) Gestern Nachmittag bat die Rettungsleitstelle die Polizei um Unterstützung bei einem Einsatz. In der Folge fand die Polizei eine nicht geringe Menge Marihuana und Haschisch in der elterlichen Wohnung bei einem 17-Jährigen.

Gegen 16:30 Uhr forderten die Eltern des Jugendlichen einen Rettungswagen an, da sie aufgrund vorangegangenen Drogenkonsums einen medizinischen Notfall bei ihrem Sohn befürchteten. Die Rettungsleitstelle informierte vorsorglich die Polizei und bat um Unterstützung. In der elterlichen Wohnung im Nordend stellte sich dann heraus, das der 17-Jährige zwar kein Fall für die Rettungskräfte, sehr wohl aber für die Polizei war. Aus seinem Zimmer drang intensiver Marihuanageruch. Zudem hielt er einen Beutel mit Bargeld in der Hand und äußerte beim Erblicken der Streife spontan: „Ups, jetzt haben sie das Geld gefunden!“ Als die Beamten nachhakten, was genau er damit meine, offenbarte sich ihnen der junge Mann als Grasverkäufer und deklarierte das Bargeld als Einnahmen aus eben jenem Geschäft.

Daraufhin wurde auf richterliche Anordnung das Zimmer des Jungen durchsucht. Dabei fanden die Beamten rund 150 g Marihuana, 50 g Haschisch, 400 ml Codein und weitere Utensilien, die der moderne Dealer von heute so besitzt. Die Polizei stellte alles sicher und leitete ein entsprechendes Strafverfahren ein.

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