Mechernich / Köln (ots) –

Mechernich / Köln. Am Donnerstagabend hat die Kreispolizeibehörde Euskirchen im Bereich Mechernich-Kommern (Mühlenpark) eine Kontrollstelle eingerichtet.

Gegen 23.31 Uhr näherte sich ein Pkw. Der Fahrzeugführer erhielt durch Anhaltezeichen die Aufforderung, in die Kontrollstelle einzufahren. Plötzlich und ohne erkennbaren Grund beschleunigte der Fahrzeugführer wieder seine Geschwindigkeit, fuhr linksseitig über die Gegenfahrbahn an dem Anhalteposten vorbei und entzog sich der Kontrolle.

Die Verfolgung des flüchtigen Fahrzeugs wurde umgehend aufgenommen.

Die Fahrt des flüchtigen Fahrzeugführers führte über die Autobahn 1 hinweg, weiter über die A 553, mit Fahrtrichtung Brühl. Am Ende der BAB 553 fuhr das flüchtige Fahrzeug über die Brühler Landstraße weiter in Fahrtrichtung Köln-Meschenich (Bayenthal / Köln Zentrum).

Der Fahrer missachte mehrere rote Ampeln und setzt seine Flucht mit durchgehend überhöhter Geschwindigkeit fort.

Im weiteren Verlauf hielt der flüchtige Pkw nach rund 45 Kilometern plötzlich in der Ortslage Köln-Bayenthal an, setzte zurück und stieß hierbei gegen einen Streifenwagen sowie gegen einen Lkw.

Eine männliche Person verließ daraufhin den Pkw und flüchtete fußläufig. In einer Sackgasse konnten Polizeibeamte den Mann stellen.

Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen 38-Jährigen aus dem Stadtgebiet Schleiden. Bei ihm wurde eine Blutprobe aufgrund des Konsums von Betäubungsmittel angeordnet.

Es wurden zudem Betäubungsmittel bei der Durchsuchung des Mannes aufgefunden.

Der Pkw (Volvo) wurde mit amtlich gesiegelten Kennzeichen geführt, die aktuell auf ein anderes Fahrzeug zugelassen sind. Der Mann, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrererlaubnis ist, wurde festgenommen und dem Polizeigewahrsam Köln zugeführt.

Gegen den Schleidener wurden Strafanzeigen wegen des Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte, wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, des Fahrens ohne Führerschein und Verbotenes Kfz-Rennen gefertigt.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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Quelle: Presseportal