Göppingen (ots) – Am heutigen Mittwoch, gegen 06.45 Uhr, ereignete sich ein Schiffsunfall mit der Gierseilfähre Seltz/ Plittersdorf. Bei der Überfahrt von der französischen zur deutschen Uferseite verkeilte sich die Fähre beim Anlegen am badischen Ufer im Bugbereich mit einer am Anlegesteg angebrachten Scheuerleiste aus Hartgummi.

Weder der Motor für das dortige Gierseil noch die manuelle Handkurbel des Gierseilmotors waren in der Lage die Fähre aus ihrer Notlage zu befreien. Beim Versuch des Fährführers, die Fähre mit der Handkurbel zu lösen, baute sich so viel Spannung auf das Seil auf, dass sich der 42-Jährige bei einem Rückschlag durch die Kurbel an Bein und Hand verletzte. Er wurde anschließend in einem örtlichen Krankenhaus behandelt.

Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei bezüglich der Unfallursache ergaben, dass der Schiffführer wegen dichtem Nebel nicht in der Lage war, die Anlegestelle auf deutscher Seite deutlich einzusehen.

Der Betreiberfirma gelang es dann, die Fähre mittels Hebekissen freizubekommen. Die Schifffahrt auf dem Rhein war durch den Vorfall nicht beeinträchtig. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf ca. 15.000 EUR. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Karlsruhe dauern an.

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Quelle: Presseportal