Essen (ots) – 46049 Ob.-Zentrum:

Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung gestern Abend (Mittwoch, 14. April), bei der mindestens drei Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt wurden, ermittelt nun die Essener Mordkommission mit Unterstützung der Kriminalpolizei aus Oberhausen. Gegen 18:50 Uhr meldeten Passanten zunächst einen Streit auf dem Gelände des Altenberger Parks zwischen einer großen Gruppe von Personen. Im Verlauf des Streits sollen mehrere Knallgeräusche vernommen worden und mehrere Personen vom Ort des Geschehens geflüchtet sein. Die Einsatzleitstelle der Polizei entsendete eine Vielzahl von Streifenwagen zum Altenberger Park. Dort entdeckten die Beamten einen schwerverletzten Mann (18 Jahre) auf dem Boden, der augenscheinlich eine Schussverletzung vorwies. Rettungskräfte transportierten den Mann in ein Duisburger Krankenhaus, in dem er intensivmedizinisch behandelt wird. Gegen 19:00 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis, dass einer der Beteiligten mutmaßlich zur Seilerstraße geflüchtet sein könnte. Dort trafen die Beamten auf einen 33-Jährigen, der Stichverletzungen vorwies. Er bestätigte, dass er ebenfalls bei den Streitigkeiten im Altenberger Park zugegen gewesen war. Er wurde zur Behandlung in ein Oberhausener Krankenhaus gebracht. Während des Einsatzes erhielt die Polizei Kenntnis von einer weiteren verletzten Person, welche in der Notaufnahme eines Duisburger Krankenhauses aufgetaucht war. Sie wies ebenfalls Schussverletzungen auf. Auch hier erhärtete sich schnell der Verdacht, dass der 21-Jährige bei der im Park stattgefundenen Auseinandersetzung verletzt wurde. Der Polizei Oberhausen gelang es, insgesamt neun Personen (zwischen 18 und 26 Jahre), darunter die drei Verletzten, festzunehmen. Zudem konnten zwei mutmaßlich tatbeteiligte Fahrzeuge sichergestellt werden. Noch gestern Abend unterstütze die Essener Polizei die umfangreichen Ermittlungen und bildete mit der Kriminalpolizei Oberhausen eine Mordkommission. Im engen Austausch mit der Staatsanwaltschaft Duisburg werden heute weitere Maßnahmen in die Wege geleitet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. (ChWi)

Rückfragen bitte an:

Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
Pressestelle
Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230)
Fax: 0201-829 1069
E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de

https://twitter.com/Polizei_NRW_E
http://www.facebook.com/PolizeiEssen

Original-Content von: Polizei Essen übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal