Dortmund (ots) –

Lfd. Nr.: 288

Ein Fahrzeugführer hat sich in der Nacht zu Mittwoch (09. März) eine Verfolgungsfahrt in der Dortmunder Nordstadt geliefert. Der 33-Jährige stand offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, eine gültige Fahrerlaubnis besaß er nicht. Das Auto war gestohlen.

Gegen 3.30 Uhr fiel den Beamten ein Auto auf, welches zuvor an der Kreuzung Evinger Straße / Kemminghauser Straße eine rotlichtzeigende Ampel missachtete. Die Polizisten wendeten den Streifenwagen, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Dabei beschleunigte der 33-jährige Fahrer stark und flüchtete in Richtung Süden auf der Evinger Straße. Anschließend bog er in die Immermannstraße.

Nachdem die eingesetzten Beamten Anhaltezeichen gaben beschleunigte das Auto erneut und kollidierte beinahe mit der Verkehrsinsel an der Schäferstraße / Immermannstraße. Trotz weiterer Anhaltezeichen setze der Fahrer seine Fahrt fort. Dabei bremste und beschleunigte er immer wieder sein Fahrzeug. Als der 33-jährige Dortmunder beabsichtigte in die Franziusstraße zu biegen, konnte sich ein weiterer Streifenwagen vor das Auto setzen und so die Weiterfahrt verhindern.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 33-Jährige nicht ansprechbar und bewusstlos war. Ein Rettungswagen sowie ein Notarzt erschienen vor Ort und versorgten den Fahrer.

Aufgrund des medizinischen Notfalls war das Auto nicht gesichert und rollte auf den dahinter befindlichen Streifenwagen. Dabei entstand ein leichter Sachschaden.

Nach ersten Ermittlungen konsumierte der 33-Jährige während der Verfolgungsfahrt Betäubungsmittel, weshalb dies augenscheinlich zur Bewusstlosigkeit führte. Weiterhin stellte sich heraus, dass er das Fahrzeug zuvor gestohlen hatte.

Der Dortmunder wurde in ein Krankenhaus verbracht. Dort wurde ihm wegen des Drogenkonsums eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren u.a. wegen des Führens eines Fahrzeuges unter Betäubungsmitteleinfluss, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Diebstahl eines Autos sowie grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fortbewegen als Kfz-Führer.

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Quelle: Presseportal