Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 0001

Die Stadt Dortmund und die Dortmunder Polizei bedanken sich bei allen Dortmunder*innen, die in der überwiegenden Mehrheit den Appellen im Vorfeld des Jahreswechsels gefolgt sind. Aus Sicht der Ordnungsbehörden war es eine ruhige Silvesternacht, in der es nur vereinzelt zu Verstößen gegen die zuvor festgelegten Auflagen gekommen ist.

„Wir haben im Vorfeld von Silvester intensiv an die Vernunft, an Verantwortung und Solidarität der Dortmunderinnen und Dortmunder appelliert. Und die übergroße Mehrheit hat tatsächlich Verantwortung übernommen und Solidarität gezeigt. Sie sind zu Hause geblieben und haben die ausgewiesenen Verbotszonen beachtet. Das stimmt mich für 2021 sehr optimistisch“, äußerte Polizeipräsident Gregor Lange zufrieden. Vergleichbar war auch der Eindruck von Polizeioberrätin Kerstin Montag, die den Einsatz der Polizei in dieser Nacht leitete und dem Großteil der Menschen – denn dieser hielt sich an die Vorschriften – ihren Dank aussprach.

Aus Sicht der Stadt Dortmund hat sich das diesjährige städtische Silvesterkonzept, in den zu Silvester üblicherweise stark frequentierten Innenstadtbereichen sowie im Bereich Möllerbrücke und Sonnenplatz aufgrund der Coronapandemie zusätzlich ein Ansammlungsverbot für Gruppen von mehr als 2 Personen auszusprechen, bewährt. Dortmunds Bürgerinnen und Bürger haben sich an diese Verbote bis auf wenige Ausnahmen gehalten. Das coronabedingte Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum sowie auch das Wetter spielten hierbei ebenfalls eine entscheidende Rolle. Verstöße wurden konsequent durch das Ordnungsamt und die Polizei geahndet.

Norbert Dahmen, Rechts- und Ordnungsdezernent der Stadt Dortmund bilanziert: Ich danke den mehr als 40 Mitarbeitenden des Ordnungsamtes, die in dieser Silvesternacht durch ihren Dienst an den neuralgischen Punkten in der Innenstadt, Ansammlungen unterbunden und aufgelöst haben und damit einen wichtigen Beitragt zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus in Dortmunds Innenstadt geleistet haben. Mein Dank gilt auch den Polizeibeamtinnen und -beamten, die die Stadt Dortmund bei der Durchsetzung der städtischen Verbote und bei der Einhaltung der Regeln der Coronaschutzverordnung unterstützt haben. Mein besonderer Dank gilt Dortmunds Einwohnerinnen und Einwohnern, die im Vorfeld den Appellen der Stadt und der Polizei Rechnung getragen haben und der Innenstadt ferngeblieben sind. Ich hoffe, dass unsere Maßnahmen auch eine nachhaltige Wirkung zeigen und alle im kommenden Jahr wieder Silvester mit unseren Freunden und Familien feiern können.“

Während der gesamten Einsatzzeit hielten sich in den drei festgelegten Böllerverbotszonen (Innenstadt und Möllerbrücke) nur sehr wenige Personen auf. Auf allen öffentlichen Plätzen der City (Platz von Leeds, Hansaplatz, Bahnhofsvorplatz, Reinoldikirchplatz u. a.) waren jeweils mehrere Einsatzfahrzeuge und uniformierte Einsatzkräfte des Ordnungsamtes sowie der Polizei einschließlich Kräfte der Einsatzhundertschaft präsent. Weitere Polizeibeamte waren uniformiert und zivil eingesetzt. Im Bereich des Hauptbahnhofs/Bahnhofsvorplatzes war des Weiteren die Bundespolizei präsent. Städtischerseits waren Mitarbeiter*innen vom Ordnungs- und Tiefbauamt im Einsatz. Im Bereich des Walls hatten die Einsatzkräfte einen Teilbereich zudem auf nur einen Fahrstreifen reduziert, um einem etwaigen erhöhten Verkehrsaufkommen dort frühzeitig entgegenzuwirken.

Entgegen der Vorjahre erhöhte sich das Personenaufkommen auch nicht kurz vor Mitternacht. Gegen Mitternacht hielten sich in den beiden Verbotszonen in der Innenstadt zirka 20 Personen auf. Es wurde lediglich eine einzelne Rakete gezündet. Ansonsten kam es zu keinen besonderen Feststellungen.

Es musste dieses Jahr keinerlei Pyrotechnik sichergestellt bzw. vernichtet werden. Auf dem Platz von Leeds und rund um die St. Reinoldi- sowie Marienkirche sowie auf den übrigen Cityplätzen – Alter Markt, Hansaplatz, Platz von Hiroshima, Marienkirchhof, Kleppingstraße – waren im gesamten Einsatzverlauf kaum Personen. Lediglich zwischen 00:30 und 01:15 Uhr wurden vereinzelt verbotswidrige Ansammlungen im Kontrollbereich festgestellt, aufgelöst und mit Platzverweisen geahndet.

Nicht zu der überwiegend friedlichen Mehrheit konnten die Beamten gegen 0.30 Uhr eine Personengruppe im Bereich Clarenberg/Goystraße zählen. Laut Zeugenangaben sollen einige der rund 50 Personen Feuerlöscher entleert und pyrotechnische Gegenstände auf vorbeifahrende Autos geworfen haben. Den eintreffenden Kräften der Feuerwehr stellten sie anschließend einen Müllcontainer in den Weg, einen weiteren zündeten sie an. Während der Löscharbeiten flogen zudem Feuerwerkskörper auf die Einsatzkräfte. Beim Eintreffen der Polizei waren mehrere Kleingruppen vor Ort unterwegs. Im Rahmen der Fahndung konnten die Beamten einen 16-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Wegen Landfriedensbruchs und Sachbeschädigung fertigten sie entsprechende Strafanzeigen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Quelle: Presseportal