Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 0192

Für die meisten ist ein einmaliger Aufenthalt im Polizeigewahrsam mehr als ausreichend: so nicht für einen Mann aus Dortmund, der offenbar am Dienstagabend (23. Februar) keinen besonders guten Tag erwischt hatte. Denn nur ein paar Minuten nach einem mehrstündigen Aufenthalt im Polizeigewahrsam – der Dortmunder hatte sich zuvor geweigert einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und kam einem Platzverweis nicht nach – bewarf er eine zufällig vorbeifahrende Streife mit Pflastersteinen. Mit Unterstützungskräften und der Androhung des Distanzelektroimpulsgerät (DEIG) ließ sich der 28-Jährige festnehmen. Polizisten brachten den scheinbar schlecht gelaunten Mann erneut ins Gewahrsam.

Seine erste Ingewahrsamnahme folgte gegen 18 Uhr. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Dortmund kontrollierten den Mann auf dem Nordmarkt und forderten ihn auf, einen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Sie erteilten dem 28-jährigen Dortmunder einen Platzverweis, dem er zögerlich nachkam. Kurze Zeit später trafen sie ihn erneut an. Dieses Mal beim Konsumieren von Betäubungsmitteln. Die Ordnungskräfte nahmen den Dortmunder fest und brachten ihn zur Durchsetzung des Platzverweises ins Polizeigewahrsam.

Dieses konnte der 28-Jährige gegen 22 Uhr verlassen. Auf der Straße Alter Mühlenweg – Ausgang des Polizeigewahrsams – sichtete eine zufällig vorbeifahrende Streife einen aufgebrachten Mann auf dem Gehweg. Lautstark machte der gerade aus dem Gewahrsam entlassene Dortmunder seinem Unmut Luft. Während der Streifenwagen die Straße in Richtung Süden befuhr, hob der 28-Jährige einen Pflasterstein auf und warf diesen frontal gegen die fahrende Streife. Die Besatzung wendete ihr Fahrzeug und beabsichtigte den Randalierer zu kontrollieren. Etwa zeitgleich traf den Vito ein zweiter Stein.
Mit Unterstützungskräften und der Androhung des DEIG – Stromblitze waren hör- und sichtbar – folgte der Dortmunder den Anweisungen der Polizisten und ließ sich festnehmen. Beim anschließenden Aufrichten jedoch trat er in Richtung einer Beamtin, die dadurch am Bein verletzt wurde.

Mit dem gezeigten Verhalten qualifizierte sich der Dortmunder für einen erneuten Aufenthalt im Polizeigewahrsam, der sich unweigerlich verlängerte.
Den 28-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

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Quelle: Presseportal