Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 0696

Zu Beginn der Sommerferien haben Dortmunder Polizistinnen und Polizisten am zurückliegenden Wochenende an zwei Autobahnabschnitten den Güter- und Ferienreiseverkehr kontrolliert. Obwohl der große Reiseverkehr (noch) ausblieb, wurden zahlreiche Verstöße festgestellt.

Am Freitag (2. Juli) überprüften die Beamten an der Raststätte Lichtendorf-Süd im Zeitraum zwischen 13 und 21 Uhr über 150 Fahrzeuge und weit über 200 Insassen. Dabei stellten sie zahlreiche Verstöße fest und fertigten 78 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, nahmen 20 Verwarngelder und schrieben sechs Strafanzeigen. Zudem löste die Technik einer Radarmessanlage bei über 580 Geschwindigkeitsverstößen aus.
In zwei Fällen mussten die Polizisten Lkw-Fahrern die Weiterfahrt untersagen: zum einen auf Grund einer erheblichen Überladung und im zweiten Fall fehlte nahezu jegliche Ladungssicherung. Teile eines Baugerüstes (Stangen und Verstrebungen) lagen nur rudimentär gesichert auf der Ladefläche und stellten so eine erhebliche Gefahr für den nachfolgenden Verkehr dar.
Mehrere Wohnmobile waren zudem viel zu schwer und überschritten das zulässige Gesamtgewicht. Durch Ablassen der Wassertanks konnten sie ihre Fahrt fortsetzen.

Was ist noch passiert? Ein Fahrzeugführer zeigte sich als fairer Verlierer und ließ bereits beim Vorfahren zur Kontrollstelle die Scheibe hinunter: Sein erster Satz: „Ich habe keine Fahrerlaubnis.“.

Hinzu kamen drei Fälle, in denen mitfahrende Kinder nicht oder nur unzureichend gesichert waren. In einem Fall zeigten sich die Eltern sofort einsichtig und kauften an der Raststätte eine Sitzerhöhung. In einem anderen Fall hatten die Eltern Diskussionsbedarf. Die Lösung: Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt.

Auch am Samstagmorgen (3. Juli) kontrollierten die Polizisten den Güter- und Ferienreiseverkehr. Auf der A 44 (Rastanlage Hellweg) überprüften sie über 50 Fahrzeuge. Dabei stellten sie u.a. mehrere Verstöße gegen die Gurtpflicht (6), Mängel bei der Ladungssicherheit (4) und ein halbes Dutzend Verkehrsteilnehmer mit Handy am Steuer fest.
Zudem wurde ein Verkehrsteilnehmer positiv auf Betäubungsmittel getestet.
Darüber hinaus dokumentierten die Beamten bei einer Abstandsmessung über 200 Verstöße.

Bei diversen Stichkontrollen fielen zudem einige Fahrer*innen von Wohnmobilen bei Verstößen gegen das Überholverbot auf. Ein Großteil dieser Fahrzeuge wiegt im zulässigen Gesamtgewicht deutlich über 3,5 Tonnen. Die Höchstgeschwindigkeit dieser Fahrzeuge liegt bei 100 km/h auf Autobahnen. Sollten Sie zudem das Verkehrszeichen 277 sehen (roter Kreis, roter Lkw auf dem linken Fahrstreifen) gilt für Sie ebenfalls: Überholverbot!

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Quelle: Presseportal