Düsseldorf (ots) – Donnerstag, 15. Juli 2021, 11:03 Uhr

Eine leicht verletzte Person, hoher Sachschaden und erhebliche Verkehrsstörungen sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von heute Vormittag bei Jüchen auf der A44 zwischen dem Autobahnkreuz Holz und dem Dreieck Jackerath.

Den ersten Ermittlungen zufolge stand der litauische Sattelzug eines 42-Jährigen aus Weißrussland mit einer Reifenpanne auf dem Seitenstreifen. Der Fahrer eines nachfolgenden Sattelzuges, ein 24-Jähriger aus den Niederlanden, kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.
Hierdurch prallte er ungebremst gegen das linke Heck des litauischen Sattelzugs, schrammte an dessen linker Fahrzeugseite entlang und riss dabei dessen Aufliegerplane ab.
Unmittelbar vor dem litauischen Sattelzug durchbrach der niederländische Lkw die rechten Schutzplanken und stürzte gut 10 Meter die Böschung hinunter und kippte auf die Seite.
Ein nachfolgender Pkw wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Der 24-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Fahrer aus Weißrussland blieb unverletzt. Die Ladung des litauischen Sattelzugs wurde durch den Aufprall über die Fahrbahn verteilt.
Der Verkehr staute sich hinter der Unfallstelle auf bis zu sechs Kilometer zurück. Die Richtungsfahrbahn Aachen musste bis gegen 11:50 Uhr gesperrt bleiben. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 250.000 Euro.

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