Düsseldorf (ots) –

Freitag, 26. November 2021

Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes der Polizei Düsseldorf trauten am Freitagnachmittag auf dem Rastplatz „Stinderhof“ ihren Augen nicht, als sie einen Lkw (7,5 Tonnen) kontrollierten. Der Transporter entpuppte sich als potentieller „Brandsatz“ auf vier Rädern.

Der weiße Lkw zog das Interesse der Spezialisten des Verkehrsdienstes auf der A3 in Richtung Oberhausen auf sich. Die Einsatzkräfte lotsten den Lkw kurzer Hand auf den Rastplatz „Stinderhof“ zu einer Verkehrskontrolle. Der Fahrer des Lkw gab zunächst an privat unterwegs zu sein.
Als die Beamten auf die Ladefläche schauten, schlug ihnen zunächst ein beißender Kraftstoffgeruch entgegen. Zudem trauten sie ihren Augen nicht: Auf der Ladefläche standen mehrere Kunststoff und Metallbehälter die zum Teil randvoll mit Heizöl befüllt wurden.
Insgesamt registrierten die Spezialisten des Verkehrsdienstes auf dem Lkw eine Gesamtmenge von geschätzt 3400 Litern Heizöl. Die Behältnisse standen ohne jegliche Ladungssicherung auf der Ladefläche (siehe Fotos). Das Gefahrgut war zudem nicht gekennzeichnet. Der Fahrzeugführer verfügte weder über entsprechendes Sicherungsmaterial noch über eine Befähigungsbescheinigung (ADR) zum Transport von Gefahrgut.
Im Laufe der Kontrolle wurde das Fahrzeug auch von Kräften des Zolls in Augenschein genommen. Diese stellten zu allem Überfluss fest, dass sich im Tank des Lkw vermutlich ebenfalls Heizöl befand.

Ergebnis für den Fahrer: Eine Anzeige wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, diverse Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Gefahrgutvorschriften und mangelnder Ladungssicherung. Ein Verbot der Weiterfahrt gab es obendrein.

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