Coesfeld (ots) – In der Nacht auf Sonntag ist ein 31-jähriger Sendener betrunken E-Scooter gefahren. Polizisten hielten ihn gegen 3.30 Uhr auf der Gartenstraße an, weil kein Versicherungskennzeichen an dem Gefährt angebracht war. Ein vor Ort mit dem Mann durchgeführter Alkoholtest war positiv. Er musste mit zur Wache nach Lüdinghausen, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Die Beamten stellten den Führerschein des Sendeners sicher, untersagten ihm die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren ein.

Die Polizei weist darauf hin, dass für das Fahren eines E-Scooters dieselben Promille- und Betäubungsmittelwerte gelten wie bei anderen Kraftfahrzeugen. Wie bei einer Autofahrt kann der Führerschein (vorerst) weg sein, wenn die Polizei jemanden betrunken auf dem elektrischen Roller erwischt. Es gilt die 0,5 Promille-Grenze. Hat jemand bei 0,3 Promille bereits Ausfallerscheinungen oder verursacht einen Unfall, kann das bereits eine Straftat sein. Generell liege die absolute Fahruntüchtigkeit bei 1,1 Promille. Wer bei dem Wert noch fährt, begeht ganz sicher eine Straftat.

Besitzer eines E-Scooter haben zudem dafür die Verantwortung, dass an dem Gefährt ein gültiges Versicherungskennzeichen angebracht sein muss.

Rückfragen bitte an:

Polizei Coesfeld
Pressestelle

Telefon: 02541-14-290 bis -292
Fax: 02541-14-195
http://coesfeld.polizei.nrw

Original-Content von: Polizei Coesfeld übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal