Coesfeld (ots) – In den vergangenen Tagen sind bei der Polizei Coesfeld mehrere Anzeigen wegen sogenannter „Schockanrufe“ erstattet worden.
Die Anrufe fanden verteilt über das Kreisgebiet in mehreren Städten und Gemeinden statt.

Im Telefonat meldet sich meistens eine weibliche Person. Diese gibt an, dass es zu einem tödlichen Unfall gekommen ist, bei dem ein Angehöriger beteiligt war. Nicht selten hört man im Hintergrund oder direkt am Telefon jemanden weinen. Für die Schadenregulierung werden in der Regel fünfstellige Beträge gefordert.
In mehreren Fällen wurde berichtet, dass das Telefonat an einen angeblichen Polizeibeamten weitergegeben wurde.

Bei diesen Anrufen handelt es sich um versuchte Betrugsdelikte.

Die Polizei oder andere Behörden würden niemals telefonisch die Zahlung von Geldbeträgen verlangen.

Sollten sie einen solchen Anruf erhalten, beenden sie das Telefonat. Falls möglich notieren sie die Rufnummer, die in ihrem Display erscheint.
Verständigen sie über Notruf die Polizei.

Rückfragen bitte an:

Polizei Coesfeld
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Fax: 02541-14-195
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