Braunschweig (ots) – Braunschweig, Stadtgebiet 26.01.2020, 11:00 Uhr – 17:00 Uhr

Erneut können Trickdiebe durch sogenannte „Schockanrufe“ rund 30.000EUR bei zwei verschiedenen Seniorinnen in Braunschweig erbeuten.

Derzeit kommt es im Bereich Braunschweig vermehrt zu sogenannten „Schockanrufen“ bei Seniorinnen und Senioren. Die Täter gehen immer wieder ähnlich vor. Eine vermeintliche Notsituation eines Familienangehörigen, meistens des Enkels, wird vorgetäuscht. Zur Abwendung weiteren Übels, wird die Übergabe einer vorher bestimmten Bargeldsumme gefordert. Das Bargeld wird dann häufig durch Mittäter bei den Seniorinnen und Senioren abgeholt.

So kam es auch am Dienstagmorgen kurz hintereinander zu zwei „Schockanrufen“ bei jeweils einer 87- und einer 94-jährigen Seniorin. Beide Male gingen die Täter wie oben beschrieben vor. Sie täuschten einen Verkehrsunfall des Enkels vor und gaben an, dass sie das Bargeld zur Schadensregulierung bräuchten.

Nach den Gesprächen begaben sich die älteren Damen zur Bank und hoben dort jeweils einen Geldbetrag von rund 15.000EUR ab. Später wurde dieser Geldbetrag durch eine Mittäterin bei den Seniorinnen zuhause abgeholt. Erst hiernach riefen die Rentnerinnen andere Familienangehörige an. Durch den Anruf konnte der Betrug aufgedeckt werden. Sofort zog man die Polizei hinzu.

Das zuständige Fachkommissariat ermittelt nun in beiden Fällen wegen Trickbetruges.

Die Polizei weist daraufhin, dass in solchen Fällen immer sofort mit Angehörigen Kontakt aufgenommen werden soll. So kann sich über eventuelle Notsituation informiert und ein bevorstehender Betrug erkannt werden. Im Zweifel kann immer die 110 gewählt und Hilfe oder Rat eingeholt werden.

Rückfragen bitte an:

Polizei Braunschweig
PI Braunschweig, Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0531/476-3032 und -3033
E-Mail: pressestelle@pi-bs.polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei-braunschweig.de

Original-Content von: Polizei Braunschweig übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal