Kreis Borken / Borken (ots) –

Die Anzahl von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Rad- sowie Pedelecfahrenden bewegt sich im Kreis Borken weiterhin auf hohem Niveau. Um die Sicherheit der „schwachen“ Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, gab es in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von Aktionen der Verkehrsunfallprävention. Verschiedene Kanäle wurden dazu genutzt. Die Pandemie erforderte es, persönliche Kontakt auf das Nötigste zu reduzieren. So wurde ein Clip über das „Wartezimmer TV“ in Arztpraxen ausgestrahlt sowie Facebook und die Internetseite der Kreispolizeibehörde Borken als Medium vermehrt mit einbezogen. Elektronische Kommunikation ist gut, kann aber den persönlichen Austausch nicht in Gänze ersetzen. So gibt es am kommenden Samstag (18.09.2021) zwischen 12.00 und 16.00 Uhr am Bootshaus am Pröbstingsee in Borken die Möglichkeit, den „Toten Winkel“ hautnah kennenzulernen. An einem Verkehrsaufklärungsfahrzeug wird verdeutlicht, welches Ausmaß die Sichtbehinderung mittlerweile angenommen hat. Nicht nur die Sicht zur Seite und nach hinten ist ein Problem, auch die Übersichtlichkeit nach vorne hat durch die massive Bauweise der modernen Fahrzeuge gelitten. Die A-Säule kann einen Radfahrer für viele Sekunden in einem Kreisverkehr verdecken. Andere Aspekte wie die Sichtbarkeit, der Helm sowie die richtige Beleuchtung kommen am Samstag aber auch nicht zu kurz. Diese Aktion findet im Rahmen der europaweit durchgeführten Aktionstage „ROADPOL Safety Days“ statt.

Weitere interessante Informationen rund um das Themenfeld „Straßenverkehr“ bekommen Sie hier: https://borken.polizei.nrw/node/50549

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Quelle: Presseportal