Bonn (ots) –

Die Anrufe von „falschen Polizisten“ im Zuständigkeitsbereich der Bonner Polizei gehen weiter. In den letzten Tagen registrierten die Ermittler des zuständigen Kriminalkommissariats 24 wieder mehrere Fälle von Anrufen der Telefonbetrüger.

Die Täter nahmen dabei wieder ältere Menschen ins Visier und gaben sich in den Telefongesprächen wortgewandt und überzeugend als Polizeibeamte aus. Die Betrüger versuchten den Angerufenen zu suggerieren, dass ihr Bargeld auf dem Konto und Wertsachen in den Schließfächern der Bank nicht mehr sicher seien – Bankmitarbeiter würden mit Straftätern zusammenarbeiten. In der Folge sollen die Opfer ihr Geld oder andere Wertgegenstände an angebliche Polizeibeamte übergeben, die für eine sichere Verwahrung sorgen.

Die Angerufenen reagierten in allen Fällen richtig, erkannten den Betrugsversuch und beendeten das Gespräch. Auch wenn der ganz überwiegende Teil der dreisten Betrugsversuche scheitert, warnt die Bonner Polizei erneut eindringlich:

   - Seien Sie misstrauisch bei allen Anrufen - gesundes Misstrauen 
     ist nicht unhöflich!
   - Machen Sie am Telefon keine Angaben zu Ihren familiären oder 
     finanziellen Verhältnissen. Die richtige Polizei befragt Sie am 
     Telefon nicht nach Bargeld oder Wertgegenständen, die Sie zu 
     Hause oder auf einer Bank haben - auch nicht im Rahmen von 
     dringenden Ermittlungen.
   - Händigen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte 
     aus.
   - Beenden Sie das Telefonat - legen Sie den Hörer einfach auf oder
     drücken Sie die entsprechende Taste am Telefon.
   - Informieren Sie sofort die Polizei über 110, indem Sie nach dem 
     Auflegen selbst den Notruf der Polizei wählen. Vertrauen Sie 
     sich zudem Angehörigen oder Bekannten an.

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