Bonn (ots) – In den frühen Abendstunden des 02.01.2020 wurde ein 58-Jähriger in der Nähe der U-Bahnhaltestelle „Bad Godesberg Bahnhof“ von zwei ihm unbekannten Personen auf ungewöhnliche Art und Weise angegangen – die Kripo ermittelt wegen des Verdachts des Trickdiebstahls:

Gegen 18:20 Uhr stieg der Mann aus der Linie 63 am Godesberger Bahnhof zusammen mit zwei ihm unbekannten, jungen Männern aus und ging in Richtung Dürerstraße. Die beiden jungen Männer folgten ihm. Einer der Beiden umklammerte ihn schließlich von hinten – nachdem er ihn dann freundlich ansprach und einen „schönen Abend“ gewünscht hatte, entfernte er sich schließlich mit seinem Begleiter vom Ort des Geschehens. Der 58-Jährige stellte sich schließlich den Verlust seines Handys fest – er erstattete daraufhin auf der Godesberger Wache Anzeige. Die bisherigen Fahndung- und Ermittlungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Feststellung der beiden Tatverdächtigen, zu denen derzeit folgende Beschreibungsmerkmale vorliegen:

 beide ca. 170 cm groß
 einer der beiden trug einen sogenannten Undercut-Haarschnitt
 der andere trug etwas längere Haare und war mit einer schwarzen  
Jeansjacke bekleidet
 beide Personen sprachen arabisch - der Tatverdächtige mit den   
längeren Haaren sprach auch in hochdeutscher Sprache 

Das zuständige KK 36 hat die weitergehenden Ermittlungen zu dem Fall übernommen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228-150 mit der Kriminalwache in Verbindung zu setzen.

Die Polizei greift diesen Fall auf und rät:

Trickdiebe nutzen insbesondere das -teilweise selbst initiierte- Gedränge in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln / Haltestellenbereichen. Hierbei kann es zur Ablenkung, wie in dem beschriebenen Fall, auch zu kurzzeitigen „Umklammerungen“ kommen. Doch schon mit einfachen Verhaltensmaßnahmen kann man sich vor einem Diebstahl schützen.

Seien Sie misstrauisch, wenn Fremde Sie ansprechen!

Nutzen Sie die nach Möglichkeit die Innentaschen der Kleidung!

Tragen Sie Hand- oder sonstige Taschen mit dem Verschluss zum Körper!

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Quelle: Presseportal