Bonn (ots) –

In den frühen Morgenstunden des 04.03.2022 kam es auf der Kreuzherrenstraße in Bonn-Limperich zu einem Tötungsdelikt.
Gegen 05:30 Uhr fanden Zeugen eine augenscheinlich schwer verletzte Person im Gehwegbereich vor einem Getränkemarkt auf und alarmierten Polizei und Rettungsdienst.
Der kurze Zeit später eintreffende Notarzt konnte schließlich nur noch den Tod des Mannes feststellen. Aufgrund der Gesamtumstände übernahm eine Mordkommission unter Leitung von KHK Sascha Reuter zusammen mit Staatsanwalt Sebastian Weikinger die Ermittlungen zu dem Fall.
Die Arbeiten des Tatortbeamten und den Spezialisten des auf die Sicherung von Spuren spezialisierten Erkennungsdienstes zogen sich bis zur Einmündung der Königswinterer Straße – die Kreuzherrenstraße wurde im Tatortbereich vollständig abgesperrt.

Nach Abschluss der intensiven Spurensicherungsmaßnahmen vor Ort wird der Verstorbene, ein 58-jähriger Mann, rechtsmedizinisch untersucht. Nach den ersten Feststellungen gehen die Ermittler davon aus, dass die erheblichen Verletzungen des 58-Jährigen durch einen Messerangriff verursacht wurden.

Derzeit haben sich noch keine konkretisierbaren Hinweise auf mögliche Tatverdächtige ergeben. Die Ermittler gehen aktuell Hinweisen von Zeugen nach,

die zur tatrelevanten Zeit ein mögliches Streitgespräch wahrgenommen haben und

eine männliche Person

ca. 180 cm groß
Kapuzenpulli

beobachtet haben, die vom Tatortbereich in Richtung Königswinterer Straße – und dann weiter in Richtung eines Schnellrestaurants – gelaufen sein soll.

Staatsanwaltschaft und Mordkommission bitten Zeugen, die Beobachtungen mit einem möglichen Bezug zu dem geschilderten Tatgeschehen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0228-150 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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